Der Fluch des zweiten Platzes? Eine kurze Saisonprognose.

Hurra, heute geht endlich wieder los, Saisonauftakt beim VfL Wolfsburg. Und hier in der Kommune wird nur rumgeflucht, der Fluch des zweiten Jahres, der Fluch des zweiten Platzes , oder ist unsere Kommune verflucht? Nein. Zumindest nicht, daß ich wüßte. Betrachten wir, ohne weitere Ausflüchte, einmal das Abschneiden der aktuell 18 Bundesligisten in den vergangenen 10 Spielzeiten. Sechs Teams haben in dieser Zeit, teilweise mehrfach, die Bundesliga als Zweiter beendet. Neben dem S04 waren das die Bayern, der BVB, Leverkusen, Rasenbumssport Leipzig und nicht zuletzt unser heutiger Auftaktgegner, der VfL Wolfsburg.

Nix neues unter der Sonne

Es zeigt sich alte Bundesliga-Phänomen. Konstant sind nur die Bayern. Mit Abstrichen die aus der Nähe von Lüdenscheid. Leverkusen immerhin konstant auf einem gewissen Leverkusen-Niveau. Auch das hochgelobte und viel verfluchte Projekt RBL konnte das Niveau der ersten Bundesliga-Saison nicht halten. Wolfsburg schließlich ist der zweite Platz in der Saison 2014/15, veredelt mit dem DFB-Pokalsieg, überhaupt nicht gut bekommen. Vom Bayern-Jäger zum HSV-Nachfolger in kürzester Zeit.

Am Abschneiden des S04 erkennt man deutlich die oftmals erratische und hektische Vereinspolitik der letzten 10 Jahre. Eine Vereinspolitik, die ja inzwischen der Vergangenheit angehört, Heidel und #teddylove sei Dank.

Und wie wird’s mit Schalke laufen?

Mit dem aktuellen Kader, den die Mitbewohner Karsten und Max in einem Monster-Podcast ausführlichst besprochen haben, bin ich zufrieden. Die Abgänge wurden nach mE mit Augenmaß kompensiert. Trainer, Manager und Mannschaft vermitteln, daß weiter ruhig und konzentriert gearbeitet wird. Einzig die Verletztenlage, insbesondere diese doch schon recht zahlreicheren „kleineren“ Verletzungen wie bei Kono, Mascarell, Serdar, fällt mir negativ auf. Ist das Pech? Läuft da irgendwas bei der Trainingssteuerung schief? Schlampen die Spieler beim Aufwärmen oder beim Regenerieren?

Aber auch dieser Umstand beeinträchtigt meine GElassenheit vor dem ersten Spiel nicht nachhaltig. Auf in die neue Saison, die den fünften Platz in der Liga, eventuell den vierten, das Achtelfinale der Champions League und den Pokalsieg für uns bereithalten wird.

Glück auf!

Der Fluch des zweiten Jahres

Eine zu weiten Teilen geräuscharme und beinahe langweilige Sommervorbereitung findet heute endlich sein Ende. Thilo Kehrer wechselt nach Paris und spült damit ordentlich Geld in die Kassen des Vereins.  Ob und wie damit Ersatz für ihn und den verletzten Oczipka finanziert wird, wird sich zeigen.  Schalke reist derweil nach Schweinfurt für das erste Pflichtspiel der Saison 18/19.

Vor beinahe genau 20 Jahren, am 15. August 1998, spielte Schalke am ersten Spieltag der Saison in Gladbach und unterlag mit 3:0. Anschließend schied man  im UEFA Cup in der ersten Runde und im DFB Pokal in der zweiten Runde aus. Die Saison beendete Schalke auf Platz 10.

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Blicke zurück und nach vorn

Die Bundesliga ist schon seit 11 Tagen GEschichte, der DFB-Pokal seit Samstag in Frankfurt bei der Eintracht und die Relegationsspiele zur ersten und zweiten Liga gespielt.

Noch einmal: Glückwunsch, S04

In der Liga fuhr der S04 an einem wunderschönen Samstag inner Arena das übliche 1-0 gegen eine seltsam lethargische Frankfurter Eintracht ein. Selten habe ich so einen entspannten Schalke-Samstag live im Stadion erlebt. Mannschaft und Trainer ließen sich zu recht für das Erreichte feiern. Nur, lieber Domenico Tedesco, sollten Sie das hier lesen: Weiter lesen… Blicke zurück und nach vorn

Kein Fazit – Aber meine persönlichen Saisonhighlights 2017/2018

Da der letzte Spieltag noch gar nicht gespielt ist, kann ich noch kein Fazit über diese Spielzeit schreiben. Ich habe aber gerade im Zug viel Zeit und seien wir ehrlich: Was soll gegen Eintracht Frankfurt noch passieren? Unser Team hat das Recht auf ein entspanntes Auslaufen. Kampflos wird es sicher nicht, dafür sind alle Beteiligten zu ehrgeizig und erfolgsorientiert. Domenico „Teschi“ Tedesco wird sicher einigen Spielern eine Chance geben, die sich bis jetzt selten oder gar nicht in der ersten Elf wiederfanden: Pjaca, Nübel, Insua, Baba, Tekpetey. Mögen sie an der Eintracht Revanche nehmen, auf das es eine Freude sei.
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Vizemeister – Unser Senf zum Spiel (FCA-S04)

Man reibt sich die Augen, schaut immer wieder auf die Tabelle und es stimmt: Der S04 wird die Saison sicher als Tabellenzweiter der Bundesliga beenden und sicher in die Champions League einziehen. Übrigens nicht, wie immer wieder erzählt wird, als punktschlechtester Zweiter aller Zeiten, wie beispielsweise ein Blick auf die Abschlusstabelle der Saison 2002/03 zeigt. Was mit einem 2-0 gegen Leipzig am ersten Spieltag mit viel harter Arbeit begann, wurde am Samstag wieder mit viel harter Arbeit zu einem erfolgreichen Ende geführt. Es stimmt, inspirierend wirkte der Fußball am Samstag nicht. Aber mir fehlen gerade die Worte, um zu beschreiben, wie egal mir das ist. Und an dieser Stelle ein riesiges fettes königsblaues Dankeschön an Mannschaft, Trainerteam, Betreuer und allen, die mitgeholfen haben. Weiter lesen… Vizemeister – Unser Senf zum Spiel (FCA-S04)

Geschenkt wird einem nix – Unser Senf zum Spiel (S04-BMG)

Eins zu eins im Heimspiel gegen die Gladbacher Borussen. Gastgeschenke hatten die Borussen nicht im Gepäck. Was auch nach den Aussagen vor der Partei („Wir sind doch eigentlich besser als die“) nicht zu erwarten war. Und zugegeben, Gladbach begann stark, sie wollten den Blauen was zeigen. Zum Beispiel, dass sie sehr gekonnt Tore herausspielen können, wie das 0-1, wobei der S04 zu dem Zeitpunkt schon mit einem Mann weniger auf dem Platz stand. Bentaleb hatte seine Hand nicht im Griff. Doch, Herr Heidel, das war ein Platzverweis. Weiter lesen… Geschenkt wird einem nix – Unser Senf zum Spiel (S04-BMG)

Tedesco will den Teufel austreiben – Unser Senf zum Spiel (FCK-S04)

Der Teufel heißt Arroganz, Fahrlässigkeit. Schalke schmeißt in Köln nach 2-0-Führung einnen sicheren Sieg beim Tabellenletzten und sicheren Absteiger weg. Zwei zu zwei. Der Trainer hat da keinen Bock drauf. Wie oft hat man das schon gesehen, eine an sich überlegene Schalker Mannschaft, die den Sack nicht zumacht. Den Gegner wieder ins Spiel holt. Eine uralte Schalker Krankheit. Das habe ich in der zweiten Liga gesehen. In den frühen Neunziger. Von den Eurofightern. Selbst die berühmte Schalker-Kreisel-Mannschaft um Kuzorra & Co. hat es mal geschafft, in einem Endspiel um die deutsche Meisterschaft eine 3-0-Halbzeitführung wegzuwerfen.

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