Tedesco will den Teufel austreiben – Unser Senf zum Spiel (FCK-S04)

Der Teufel heißt Arroganz, Fahrlässigkeit. Schalke schmeißt in Köln nach 2-0-Führung einnen sicheren Sieg beim Tabellenletzten und sicheren Absteiger weg. Zwei zu zwei. Der Trainer hat da keinen Bock drauf. Wie oft hat man das schon gesehen, eine an sich überlegene Schalker Mannschaft, die den Sack nicht zumacht. Den Gegner wieder ins Spiel holt. Eine uralte Schalker Krankheit. Das habe ich in der zweiten Liga gesehen. In den frühen Neunziger. Von den Eurofightern. Selbst die berühmte Schalker-Kreisel-Mannschaft um Kuzorra & Co. hat es mal geschafft, in einem Endspiel um die deutsche Meisterschaft eine 3-0-Halbzeitführung wegzuwerfen.

Weiter lesen… Tedesco will den Teufel austreiben – Unser Senf zum Spiel (FCK-S04)

Besser im Scheiß-Fußball – Unser Senf zum Pokalspiel (S04-SGE)

Selten, dass mich ein Spielausgang so nervt, sogar noch am Tag danach. Warum eigentlich? Es war das erwartete Spiel. Nico Kovac hatte Beton-Fußball, sollte wohl heißen: maximal risikominimierten Fußball (so definiere ich jetzt mal „Scheiß-Fußball“) angekündigt. Und den gab es dann. Wer gewinnt hässlicher, „uglier„? Schnell wurde klar, dass Weiter lesen… Besser im Scheiß-Fußball – Unser Senf zum Pokalspiel (S04-SGE)

Platz eins in der Theda-Tabelle – Unser Senf zum Spiel (S04-SCF)

Die Theda-Tabelle – was ist denn das jetzt schon wieder? Die neueste Errungenschaft aus dem Taktik-Baukasten oder dem Laptop von Domenico Tedesco?

Nein. Theda ist der Name meines reizenden Patenkindes, das am 14. Februar dieses Jahres geboren wurde. An dieser Stelle liebste königsblaue Grüße an die stolzen Schalker Eltern Katinka und Torben.

Führt man die Bundesliga-Tabelle seit dem Tag ihrer Geburt, steht der S04 klar auf Platz eins – sechs Spiele, sechs Siege, achtzehn Punkte, 9:1 Tore, von Platz sieben auf Platz zwei in dieser sogenannten richtigen Bundesliga-Tabelle, die aber doch keinen Menschen von Herz und Verstand interessiert. Weiter lesen… Platz eins in der Theda-Tabelle – Unser Senf zum Spiel (S04-SCF)

Winning ugly – Unser Senf zum Spiel (WOB-S04)

Erinnert sich jemand an Brad Gilbert? Der US-Amerikaner war in den 80er und 90er Jahren Tennis-Profi und ist heute Trainer und Kommentator. Als Spieler kein Ästhet wie ein Pete Sampras oder gar Roger Federer, sondern ein solider Spieler, der es bisweilen schaffte, überlegene Gegner auf sein Niveau hinunterzuziehen und generell die Schwächen im Spiel des Gegners auszunutzen. Dazu war er ein Meister der Psychospielchen auf dem Tennis-Platz. Niemand spielte gern gegen Gilbert. Über seine Art, Tennis zu spielen, hat er ein Buch verfasst mit dem Titel: Winning Ugly. Wie man bessere Gegner schlägt. Mentale Kriegsführung im TennisWeiter lesen… Winning ugly – Unser Senf zum Spiel (WOB-S04)

Da muss man sich immer noch nicht für schämen – Unser Senf zum Spiel (M05-S04)

Schalke ist immer noch Zweiter. Mitbewohner Chris meinte, wir können ja den Senf zum Hertha-Spiel einfach für das Mainz-Spiel recyclen. Nachhaltiges Schalke-Bloggen und so. Aber wenn die Sonne schon so schön königsblau vom Berliner Himmel scheint, nix wie ran an den Rechner. Da ich im Gegensatz zu Max Meyer Weiter lesen… Da muss man sich immer noch nicht für schämen – Unser Senf zum Spiel (M05-S04)

Da muss man sich nicht für schämen – Unser Kurz-Senf zum Spiel (S04-Hertha)

Für Platz zwei nach Spieltag 25. Warum auch? S04 spielt eine ordentliche Saison. Auf die Leistung der anderen haben wir außerhalb der direkten Duelle keinen Einfluss, und, ganz ehrlich, ist es mir auch scheißegal. Die Mannschaft folgt dem Trainer. Nach dem Rückrundenauftakt in Leipzig sprach Tedesco noch davon, dass in der zweiten Halbzeit die Mannschaft nicht das gemacht hatte, war vereinbar war.

Inzwischen halten sich die Spieler wieder an die Vorgaben, was zu erfolgreichen Ergebnissen führt. Dass nicht alles spielerisch Gold ist, was in Punkten glänzt, hat der Trainer in seinen Stellungnahmen zum Hertha-Spiel deutlich erklärt.

Aber es gibt keinen Ersatz für Siege, sagte einst Ottmar Hitzfeld, und so binsig der Satz, so richtig ist er. Die allermeisten Mitglieder und Fans können nicht die tägliche Arbeit verfolgen, sondern nur die Spiele. Und da erkennt man, dass sie etwas tun. Wie sich das taktisch-matchplanmäßig darstellt, erklärt am Beispiel des Hertha-Heimspiels wieder der Karsten.

Zauberfußball, der erfolgreich ist, den sehen wir dann vielleicht demnächst. Für den Moment, für diese Saison, kann ich mit der ehrlichen, sichtbaren, soliden Arbeit bestens leben, auch wenn sie nicht glänzt.

Max Meyer auch, so mein Eindruck. Dass sein Berater eventuell einen an der Waffel hat, mag sein, oder auch nicht. Dass die Kommunikation mit Heidel vielleicht nicht ordentlich gefunzt hat, mag sein, oder auch nicht. Auch das wird sich auflösen. Kein Grund zur Aufregung. Kein Grund sich zu schämen.

Das Spiel, das durch die Finger flutschte – Unser Senf zum Spiel (S04-SVW)

Als Kind habe ich das Flutschfinger-Eis geliebt, neben dem Ed van Schleck-Eis. Liebevolle Gefühle hat der Kick S04-Werder am Samstag nicht bei mir hervorgerufen.

Ralle Fährmann hat einen Fehler gemacht (und hoffentlich seine Frustbiere samt Spiel gut verdaut hat), infolgedessen Weiter lesen… Das Spiel, das durch die Finger flutschte – Unser Senf zum Spiel (S04-SVW)