Warum der Wechsel von Höwedes und Geis ein Zeichen für Kontinuität sein kann

Zugegeben, ich schreibe bewusst: Sein kann. Denn ich bin nicht Christian Heidel, also kann ich nicht genau wissen, welche Entscheidungsgrundlagen vorhanden waren.

Spekuliert wird ja wieder sehr viel: Wir haben kein Geld und sparen uns den Erfolg kaputt. Wir müssen unser Tafelsilber verschärbeln. Wir (der Verein) sind ein Opfer eines dummen Machtgehabes zwischen Höwedes und Tedesco. Heidel kann Schalke nicht. Tedesco ist ein Anfänger. Geschrieben und gemutmaßt worden ist sehr viel.

Viel davon war das Papier nicht wert, auf dem es gedruckt wurde. Also tue ich meinen Senf gerne auch einmal dazu. Gerne einmal aus einer anderen Perspektive: Die der Personalstrategie.

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Wie veränderungsfähig ist Schalke: Ein Schuss Milch im kühlen Veltins

Ich kann mich meist nicht gut an zurückliegende Fußballspiele erinnern. Das betrifft umso mehr Spiele der Nationalmannschaft. Hier hat mein emotionales Engagement zuletzt auch stark gelitten, vielleicht liegt das daran. Interessanterweise gilt das nicht für den 01.03.2006: Das Team von Jürgen Klinsmann tritt in Italien an und verliert 4:1 nach Toren von Gilardino, Toni, De Rossi und del Piero. „Sang- und klanglos“ sagt man zu Recht zu so einem Auftritt. Einzig Robert Huth schmürgelt irgendwie am Ende einen Treffer ins italienische Tor. Ich erinnere mich auch 11 Jahre später noch so gut daran, weil ich mir meiner damaligen Fassungslosigkeit heute noch bewusst bin: Kaum drei Monate nach diesem desaströsen Auftritt sollte die Heim-WM beginnen, und niemand hätte nach den ersten sieben Minuten  – zu dem Zeitpunkt stand es schon 2:0 für Italien – auf etwas anderes getippt, als ein hochnotpeinliches, frühes Ausscheiden der Nationalmannschaft um Lehmann, Ballack, Schneider und Klose. Es kam dann anders.

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