„Ich geh‘ mit der roten Laterne, …“ – Unser Senf zum Spiel (SCF – S04)

„… und die rote Laterne mit mir.
Dort drüben ist ’ne Taverne,
da tausch ich das Ding gegen Bier …“

Der Kopf bleibt ein Schalker Problem. Der Trainer #teddylove mischt die Aufstellung ordentlich durch, stellt auch taktisch um. Als Belohnung gibt’s die frühe Führung durch Teuchert, die Erlösung war bis ins Schmittze körperlich spürbar. Und dann, wie das Erwachen aus einem Traum, in dem einem gerade etwas fantastisch Schönes passiert: Abseits. Ernüchterndes Erwachen. Fort ist das gute schöne geile Schalker Torgefühl. Später dann Mendyl an den Posten. Callis Freistoß an den Pfosten. Sisyphos? Tantalus? Einfach scheiße und nervenzehrend.

Natürlich geht dann Freiburg in Führung, durch Schalker Fehler begünstigt. Und bringt den Vorsprung über die Zeit, angeblich, so der Sky-Typ, weil „sie es mehr wollten“. Nein, weil sich der S04 für sein bisher tatsächlich bestes Saisonspiel nicht belohnte. Weil der Kopf nach einem Rückstand die Beine lähmt. Daran muß gearbeitet werden, sonst wird es noch eine richtig finstere Hinrunde. Aktuell ist es mit null Punkten nach fünf Spielen schon reichlich ungemütlich.

Ich tausche die Laterne lieber gegen drei Punkte. Inner Donnerhalle am Samstag gegen Mainz 05 (!).

Glück auf!

Platz eins in der Theda-Tabelle – Unser Senf zum Spiel (S04-SCF)

Die Theda-Tabelle – was ist denn das jetzt schon wieder? Die neueste Errungenschaft aus dem Taktik-Baukasten oder dem Laptop von Domenico Tedesco?

Nein. Theda ist der Name meines reizenden Patenkindes, das am 14. Februar dieses Jahres geboren wurde. An dieser Stelle liebste königsblaue Grüße an die stolzen Schalker Eltern Katinka und Torben.

Führt man die Bundesliga-Tabelle seit dem Tag ihrer Geburt, steht der S04 klar auf Platz eins – sechs Spiele, sechs Siege, achtzehn Punkte, 9:1 Tore, von Platz sieben auf Platz zwei in dieser sogenannten richtigen Bundesliga-Tabelle, die aber doch keinen Menschen von Herz und Verstand interessiert. Weiter lesen… Platz eins in der Theda-Tabelle – Unser Senf zum Spiel (S04-SCF)

Was heißt das eigentlich: Dreckiger Sieg? – Unser Senf zum Spiel.

Schalke gewinnt 1-0 in Freiburg, und zwar „dreckig“, so Bastian Oczipka.

  • Dreckig, weil der „große“ FC Schalke 04 beim „kleinen“ SC Freiburg sich insbesondere in der ersten Halbzeit (Details bei Mitbewohner Karsten) sehr schwer getan hat?
  • Dreckig, weil Freiburg zwei Mal nur das Aluminium traf und Schalke „nur“ ein Mal?
  • Dreckig, weil das Tor nicht am Ende einer gekonnten Kombination stand, sondern durch einen Schuss fiel, der ohne abgefälscht zu werden niemals gefährlich geworden wäre?
  • Dreckig, weil das 1-0 dann einfach über die Zeit gebracht wurde?
  • Dreckig, weil sogar ein feiner Fußballer wie Max Meyer inzwischen auch mal gekonnt Gegner abgrätscht, wenn gar nichts anderes mehr geht?
  • Dreckig, weil die Trikots am Ende schmutzig waren?
  • Dreckig, weil man das Schalker Spiel in Freiburg wahrlich nicht mit einer Metapher wie „königsblau-weißes Ballett“ beschreiben kann?

Wenn man es so aufschreibt, klingt es wirklich nach einem dreckigen Sieg. Allerdings finde ich den Tabellenstand und die generelle Entwicklung des Teams ziemlich sauber. Weitermachen!