Blicke zurück und nach vorn

Die Bundesliga ist schon seit 11 Tagen GEschichte, der DFB-Pokal seit Samstag in Frankfurt bei der Eintracht und die Relegationsspiele zur ersten und zweiten Liga gespielt.

Noch einmal: Glückwunsch, S04

In der Liga fuhr der S04 an einem wunderschönen Samstag inner Arena das übliche 1-0 gegen eine seltsam lethargische Frankfurter Eintracht ein. Selten habe ich so einen entspannten Schalke-Samstag live im Stadion erlebt. Mannschaft und Trainer ließen sich zu recht für das Erreichte feiern. Nur, lieber Domenico Tedesco, sollten Sie das hier lesen: Weiter lesen… Blicke zurück und nach vorn

Wie veränderungsfähig ist Schalke: Ein Schuss Milch im kühlen Veltins

Ich kann mich meist nicht gut an zurückliegende Fußballspiele erinnern. Das betrifft umso mehr Spiele der Nationalmannschaft. Hier hat mein emotionales Engagement zuletzt auch stark gelitten, vielleicht liegt das daran. Interessanterweise gilt das nicht für den 01.03.2006: Das Team von Jürgen Klinsmann tritt in Italien an und verliert 4:1 nach Toren von Gilardino, Toni, De Rossi und del Piero. „Sang- und klanglos“ sagt man zu Recht zu so einem Auftritt. Einzig Robert Huth schmürgelt irgendwie am Ende einen Treffer ins italienische Tor. Ich erinnere mich auch 11 Jahre später noch so gut daran, weil ich mir meiner damaligen Fassungslosigkeit heute noch bewusst bin: Kaum drei Monate nach diesem desaströsen Auftritt sollte die Heim-WM beginnen, und niemand hätte nach den ersten sieben Minuten  – zu dem Zeitpunkt stand es schon 2:0 für Italien – auf etwas anderes getippt, als ein hochnotpeinliches, frühes Ausscheiden der Nationalmannschaft um Lehmann, Ballack, Schneider und Klose. Es kam dann anders.

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