#ChancefürDonis

Die Saisonvorbereitung des S04 nimmt ihren Lauf, der Kader steht weitgehend, aber es gibt noch Abschiedskandidaten: Sidney Sam und Donis Avdijaj.

Die Zeit von Sam auf Schalke ist für beide Seiten eine einzige Enttäuschung gewesen.  Der Fall Avdijaj jedoch ist anders.

Donis ist ein Spieler, der mir als Fan und Mitglied erst mal gefällt. Kam mit 14 zum S04 in die Knappenschmiede. Durchlief die Jugendteams, zum Teil im Turbotempo, spielte sich im Frühjahr/Sommer 2013 mit 44 Toren in 26 Spielen direkt von der U17 in die U19 und wurde parallel westdeutscher Jugendmeister mit U19 und U17 und U19-Westfalenpokalsieger. Siegtor gegen den BVB? Donis, na klar. Da war er 16.

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Die Kommune liest heute: Football Leaks. Die schmutzigen Geschäfte im Profi-Fußball

Im Profi-Fußball geht es um viel Geld – das ist eine Binse und weiß ein jeder, der den Sport auch nur ein bisschen verfolgt. Was die Details angeht, ist die Branche aber sehr diskret. „Zu den Einzelheiten haben alle Beteiligten Stillschweigen vereinbart“, so heißt es oft. Nur manchmal dringen Einzelheiten durch, so wie die Nachzahlungsklauseln beim Wechsel von Manuel Neuer in den Süden der Republik.

Im Buch „Football Leaks“ von Rafael Buschmann und Michael Wulzinger allerdings wird der Vorhang beiseite gezogen und der Blick freigegeben auf die Details, auf Gier, Geld, Erpressung und Ausbeutung.

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Nur ein Sack Reis? Ein Contra zur China-Reise

Ja, der Max, der sieht das lässig: Mal locker nach Peking jetten, Rundgang auf der großen Mauer, hier & da ein entspannter Kick in smogfreier Atmosphäre und nebenher ein paar Werbemilliönchen mit nach Hause bringen. Am Ende hat der Jobst sein Säckel gefüllt und der Tedesco hat Eckenschießen geübt, ohne, dass die Konkurrenz was mitbekommt.

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Die einzige Chance – Argumente für die China-Reise

Die China Reise am Beginn der Saison ist kein Fehler, sondern genau der Weg, den Schalke gehen muss.

Das Team wird nicht dadurch schlechter oder nicht gut genug Trainieren, nur weil man sich eine Woche in einem Umfeld befindet, in der das Klima nicht optimal ist.

Das Klima in China war sehr intensiv. Aber wir haben es angenommen und das Beste daraus gemacht.” (Markus Weinzierl, 9.7.2016, nach der Rückkehr aus China)

Die Vorbereitung dauert 6 Wochen vom ersten Trainingstag im Juli, bis zum ersten Pflichtspiel im August. Massig Zeit also, genug für die Fitness zu tun, immerhin haben alle Spieler auch über die Sommerpause Trainingsprogramme, die sie absolvieren. Zusätzlich besteht bei schlechtem Wetter, dass mir nicht erlaubt hoch intensives Ausdauertraining zu absolvieren, immer die Möglichkeit in anderen Bereichen zu Arbeiten: Taktik, Technik, Theorie oder Teambuilding.

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Wie veränderungsfähig ist Schalke: Ein Schuss Milch im kühlen Veltins

Ich kann mich meist nicht gut an zurückliegende Fußballspiele erinnern. Das betrifft umso mehr Spiele der Nationalmannschaft. Hier hat mein emotionales Engagement zuletzt auch stark gelitten, vielleicht liegt das daran. Interessanterweise gilt das nicht für den 01.03.2006: Das Team von Jürgen Klinsmann tritt in Italien an und verliert 4:1 nach Toren von Gilardino, Toni, De Rossi und del Piero. „Sang- und klanglos“ sagt man zu Recht zu so einem Auftritt. Einzig Robert Huth schmürgelt irgendwie am Ende einen Treffer ins italienische Tor. Ich erinnere mich auch 11 Jahre später noch so gut daran, weil ich mir meiner damaligen Fassungslosigkeit heute noch bewusst bin: Kaum drei Monate nach diesem desaströsen Auftritt sollte die Heim-WM beginnen, und niemand hätte nach den ersten sieben Minuten  – zu dem Zeitpunkt stand es schon 2:0 für Italien – auf etwas anderes getippt, als ein hochnotpeinliches, frühes Ausscheiden der Nationalmannschaft um Lehmann, Ballack, Schneider und Klose. Es kam dann anders.

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Das Transferfenster-Informations-Paradox

Immer wieder das gleiche, im Sommer und im Winter langweilen sich alle zu Tode, weil der Ball nicht rollt. Menschen der Gattung Fußballbegeistert dürsten nach Neuigkeiten rund um den Herzensverein. Da ist aber Ebbe. Also nicht Sand, sondern einfach so wenig spruchreif, dass die Nachrichten spärlich gesät sind. In einem Zeitalter, in dem wir aber spätestens alle 5 Minuten in der einen oder anderen App nachgucken, was es wohl Neues gibt, sind etwa 04 Neuvorstellungen in zwei Monaten extrem unbefriedigend.

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