„Vielleicht gibt es Chemnitz gar nicht!“ Fußball, Nazis, Gegenwehr.

Wie politisch ist Fußball? Tragen Vereine gesellschaftliche Verantwortung? Sind Spieler politische Akteure? Ich wäre froh, ich könnte diese Fragen theoretisch diskutieren. Die Entwicklungen der letzten Wochen (und Jahre), deren Ergebnis offen zur Schau getragener Rechtsradikalismus, Nationalismus, Fremdenhass sowie deutlich anti-demokratische Tendenzen sind, zwingen mich, konkret zu werden: Chemnitz. Als Karl-Marx-Stadt Geburtstort unseres Torwarts Ralf Fährmann. Der Chemnitzer FC, die „Himmelblauen“, das Team von Pascal Itter, des Verteidigers aus der Schalker Jugend. Der CFC, das Team aus der vierten Liga, Testspielgegner der Königsblauen Anfang 2017. Fußballtechnisch ist Chemnitz nah.

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Da muss man sich immer noch nicht für schämen – Unser Senf zum Spiel (M05-S04)

Schalke ist immer noch Zweiter. Mitbewohner Chris meinte, wir können ja den Senf zum Hertha-Spiel einfach für das Mainz-Spiel recyclen. Nachhaltiges Schalke-Bloggen und so. Aber wenn die Sonne schon so schön königsblau vom Berliner Himmel scheint, nix wie ran an den Rechner. Da ich im Gegensatz zu Max Meyer Weiter lesen… Da muss man sich immer noch nicht für schämen – Unser Senf zum Spiel (M05-S04)

„Choreo“: Ein Buch über eine Fankultur

Beim zurück liegenden Pokalspieltag am 25.10. diesen Jahres kam es zur Partie zwischen Hertha BSC und dem 1. FC Köln. Spruchbänder zierten die Berliner Fankurve, die auf die Vorfälle im Kölner Hauptbahnhof an Silvester 2016/16 anspielten. Dort war es vermehrt zu sexuellen Übergriffen von Migranten auf Feiernde und Passantinnen gekommen. Die Äußerung auf dem Spruchband der Berliner Fans – initiiert von den „Harlekins“ – (ich mag hier den Inhalt nicht wiederholen) lässt Sexismus erkennen, ist wenig pointiert und grammatikalisch fehlerhaft; die Spruchbänder sind unaufwändig hergestellt und dienten nur einem einzigen Zweck: Der Provokation.
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