Was heißt das eigentlich: Dreckiger Sieg? – Unser Senf zum Spiel.

Schalke gewinnt 1-0 in Freiburg, und zwar „dreckig“, so Bastian Oczipka.

  • Dreckig, weil der „große“ FC Schalke 04 beim „kleinen“ SC Freiburg sich insbesondere in der ersten Halbzeit (Details bei Mitbewohner Karsten) sehr schwer getan hat?
  • Dreckig, weil Freiburg zwei Mal nur das Aluminium traf und Schalke „nur“ ein Mal?
  • Dreckig, weil das Tor nicht am Ende einer gekonnten Kombination stand, sondern durch einen Schuss fiel, der ohne abgefälscht zu werden niemals gefährlich geworden wäre?
  • Dreckig, weil das 1-0 dann einfach über die Zeit gebracht wurde?
  • Dreckig, weil sogar ein feiner Fußballer wie Max Meyer inzwischen auch mal gekonnt Gegner abgrätscht, wenn gar nichts anderes mehr geht?
  • Dreckig, weil die Trikots am Ende schmutzig waren?
  • Dreckig, weil man das Schalker Spiel in Freiburg wahrlich nicht mit einer Metapher wie „königsblau-weißes Ballett“ beschreiben kann?

Wenn man es so aufschreibt, klingt es wirklich nach einem dreckigen Sieg. Allerdings finde ich den Tabellenstand und die generelle Entwicklung des Teams ziemlich sauber. Weitermachen!

10. Spieltag: FC Schalke 04 – VfL Wolfsburg 1:1. Unser Risikomanagement Senf zum Spiel.

Schalke verspielt einen sicher geglaubten Sieg praktisch in der letzten Sekunde und muss sich mit einem Punkt statt drei zufrieden geben. Während einem Burgstaller zwar weiterhin vieles gelingt, hat Schalke weiterhin damit zu kämpfen vor dem gegnerischen Tor nicht zwingend genug zu sein. Auch gegen Wolfsburg kam man zwar wieder gut bis vor den Strafraum, konnte aber wieder die Überlegenheit nicht in Tore ummünzen.

„Wer sie vorn nicht macht…“ war sicher für viele das Fazit des Spiels, und nahe liegend ist auch die Frage warum Schalke sich denn dafür entschied nicht mehr für ein zweites Tor zu investieren. Ich denke, es war die richtige Entscheidung, wenn auch das Ergebnis etwas anderes sagt. Wie ich zu dem Schluss komme? Lasst mich erklären:

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DFB Pokal Runde 2: Wiesbaden – Schalke: Unser Senf zum Spiel

Schalke schlägt erwartungsgemäß den Drittligisten SV Wehen Wiesbaden und macht es, traditionell ebenfalls erwartungsgemäß, zeitweise trotz komfortabler Führung wieder spannend. Eigentlich müsste man hier mal Bastian Oczipka hervorheben, denn der frisch gebackene Vater hatte mit zwei Torvorlagen maßgeblichen Anteil am Sieg. Die Geschichte des Spiel ist aber dennoch die zweier Stürmer, zusätzlich einem Fragezeichen beim dritten Angreifer.

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Toretzka foppt den Karnevalsverein – Unser Senf zum Spiel

Was war jetzt dette?, fragt sich der Berliner Schalke-Fan. La Ola in der Arena, Tabellenplatz vier, schon wieder ein 2:0-Sieg. Das Stadion traut sich gefühlt seit Jahren das erste Mal wieder, die Lüdenscheider öffentlich zu verhöhnen.  Di Santo schiesst zweimal auf das Tor. Ja, reibt euch die Augen, liebe Knappen. Change is real. Weiter lesen… Toretzka foppt den Karnevalsverein – Unser Senf zum Spiel

Keine große Sache, liebe Hertha – unser Senf zum Spiel

Schalke gewinnt nach 2013 endlich mal wieder in der Hauptstadt und zum zweiten mal auswärts in dieser Bundesligasaison. Einige von uns waren dabei, hier einige Beobachtungen und Eindrücke zum (Heim)Spiel in Berlin – aus Sicht eines Berliner Schalkers und den Ruhrpott-Schalkern:

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7. Spieltag: FC Schalke 04 – Bayer Leverkusen 1:1. Unser Senf zum Spiel

Dieses Spiel hat sehr gut gezeigt, wo das Team um Domenico Tedesco derzeit steht. Viel Engagement, viel Laufbereitschaft, taktische Disziplin, mannschaftliche Geschlossenheit und Ausgewogenheit. Aber auch fehlende Funktionen im offensiven Drittel und noch ausbaufähige Konterstärke und Killerinstinkt vor dem gegnerischen Tor.
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6. Spieltag: Hoffenheim – Schalke, unser Senf zum Spiel

Eine der wenigen englischen Wochen in dieser Saison ohne internationale Spiele liegt hinter uns. Sie brachte Diskussionen um Handspiele und Videoschiedsrichter, knackige 0:5 Tore und 0 Punkte. Angesichts dieser Werte, wäre es eigentlich üblich auf Schalke mal wieder Weltuntergangsstimmung auszurufen und Keller, Di Matteo, Breitenreiter, Weinzierl, Tedesco bitten den Hut zu nehmen. Die Gefühlslage ist aber schon eine etwas andere.

Max:

Hoffenheim ist unter Julian Nagelsmann zu einer Spitzenmannschaft gereift, das ist spätestens seit dem Championsleague Einzug der letzten Saison klar. Dass Schalke da auch wieder hin will, hin muss, auch. Ebenso aber auch ist klar, dass Schalke für diese Ansprüche noch nicht weit genug ist, die Entwicklung ist aber da.

Während in den ersten Spielen der Fokus mehrheitlich auf schnellen Kontern über Harit und Konoplyanka lag, wurde gegen Hoffenheim – gezwungenermaßen – gezeigt dass die Mannschaft grundsätzlich auch mit Ballbesitzspiel und hohem gegnerischen Pressing klar kommen kann. Während Hoffheim sich auf Konter und Pressing beschränkte, schaffte es Schalke zumeist  Konter im Keim zu ersticken und vor allem das Pressing effektiv zu umspielen, sodass gerade die zweite Halbzeit sich beinahe nur in der Hoffenheimer Hälfte abspielte.

Ja, das Spiel ging verloren, all das positive im Schalker Spiel rückt durch kleine aber entscheidende Fehler etwas in den Hintergrund, dennoch:

Unter Domenico Tedesco hat Schalke endlich einen klaren Plan, einen wieder zu erkennenden Spielstil. Im Gegensatz zu den letzten Jahren kann ich nach Niederlagen positiv auf das nächste Spiel sehen, denn es ist erkennbar, dass dort Potential ist, dass etwas zusammenwächst, dass die Mannschaft lernt und vor allem, dass sie nicht aufgibt oder in Lethargie verfällt, selbst bei einem 0:2 Rückstand gegen die Bayern. Mir gefällt das, und ich bin fest davon überzeugt dass diese Mannschaft in dieser Saison noch viele Punkte sammeln wird.