Tedesco will den Teufel austreiben – Unser Senf zum Spiel (FCK-S04)

Der Teufel heißt Arroganz, Fahrlässigkeit. Schalke schmeißt in Köln nach 2-0-Führung einnen sicheren Sieg beim Tabellenletzten und sicheren Absteiger weg. Zwei zu zwei. Der Trainer hat da keinen Bock drauf. Wie oft hat man das schon gesehen, eine an sich überlegene Schalker Mannschaft, die den Sack nicht zumacht. Den Gegner wieder ins Spiel holt. Eine uralte Schalker Krankheit. Das habe ich in der zweiten Liga gesehen. In den frühen Neunziger. Von den Eurofightern. Selbst die berühmte Schalker-Kreisel-Mannschaft um Kuzorra & Co. hat es mal geschafft, in einem Endspiel um die deutsche Meisterschaft eine 3-0-Halbzeitführung wegzuwerfen.

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Besser im Scheiß-Fußball – Unser Senf zum Pokalspiel (S04-SGE)

Selten, dass mich ein Spielausgang so nervt, sogar noch am Tag danach. Warum eigentlich? Es war das erwartete Spiel. Nico Kovac hatte Beton-Fußball, sollte wohl heißen: maximal risikominimierten Fußball (so definiere ich jetzt mal „Scheiß-Fußball“) angekündigt. Und den gab es dann. Wer gewinnt hässlicher, „uglier„? Schnell wurde klar, dass Weiter lesen… Besser im Scheiß-Fußball – Unser Senf zum Pokalspiel (S04-SGE)

Hach – Unser Senf zum Spiel (S04-B*B)

Hach, war dat schön. Dieses DerbysiegerGEfühl nach beinahe 04 Jahren ohne Derbysieg. Naldo. Dieser Naldo. Hach. Dieser Kono. Diese Stimmung im Stadion. Dieses „sind-wir-nicht-einfach-die-geilsten?“. Hach und hach und hach.

Wieso eigentlich eine so lange Zeit ohne Derbysieg? Egal. Keine grundsätzlichen Gedanken zur der Tatsache, dass der letzte Derbysieger-Trainer Jens Keller hieß und ungefähr zwei Wochen danach gefeuert wurde. Schalke halt.

Stattdessen: Dieser Tedesco. Ein Wahnsinn. Weiter lesen… Hach – Unser Senf zum Spiel (S04-B*B)

„Schalke ist immer noch ein unglaublicher Pol!“ Ein Interview mit einem Zeitzeugen der letzten Meisterschaft.

1958 gehen in der Kubanischen Revolution die Rebellen in die Offensive. In Frankreich kommt Charles de Gaulle an die Macht. In der DDR werden die Lebensmittelkarten abgeschafft. Der FC Schalke 04 e. V. wird bis heute das letzte Mal deutscher Meister. Bald jährt sich das zum 60sten Mal. Ich habe das Glück und Vergnügen gehabt, mich im Februar diesen Jahres in einem Berliner Hotel mit Richard Abel unterhalten zu können. Er ist als junger Mann dabei gewesen, in Hannover beim Endspiel gegen den HSV und lässt uns an der einen oder anderen Anekdote aus der Schalker-Zeit Teil haben. Vieles davon kann man sich so heute nicht mehr vorstellen und mir wird beim Gespräch klar, was das heißt: Mehr als 60 Jahre Schalker sein. Den kann so leicht wohl nichts mehr schocken und trotzdem hinterlässt Richard Abel den Eindruck, als sei er mit dem Herzen noch voll dabei. Seine Erzählungen sagen auch viel über die Perspektive der Erinnerung aus: Worauf legen wir Wert, wenn wir uns erinnern? Ich finde interessant, dass Richard Abel vor allem solche Aspekte aus der Zeit erinnert, die heute im Zusammenhang mit Profifußball wieder stark und emotional diskutiert werden: Es scheint mehr um die persönliche Bindung zu Spielern und Verein zu gehen, als um Titel oder schöne Spielzüge.

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Platz eins in der Theda-Tabelle – Unser Senf zum Spiel (S04-SCF)

Die Theda-Tabelle – was ist denn das jetzt schon wieder? Die neueste Errungenschaft aus dem Taktik-Baukasten oder dem Laptop von Domenico Tedesco?

Nein. Theda ist der Name meines reizenden Patenkindes, das am 14. Februar dieses Jahres geboren wurde. An dieser Stelle liebste königsblaue Grüße an die stolzen Schalker Eltern Katinka und Torben.

Führt man die Bundesliga-Tabelle seit dem Tag ihrer Geburt, steht der S04 klar auf Platz eins – sechs Spiele, sechs Siege, achtzehn Punkte, 9:1 Tore, von Platz sieben auf Platz zwei in dieser sogenannten richtigen Bundesliga-Tabelle, die aber doch keinen Menschen von Herz und Verstand interessiert. Weiter lesen… Platz eins in der Theda-Tabelle – Unser Senf zum Spiel (S04-SCF)

Winning ugly – Unser Senf zum Spiel (WOB-S04)

Erinnert sich jemand an Brad Gilbert? Der US-Amerikaner war in den 80er und 90er Jahren Tennis-Profi und ist heute Trainer und Kommentator. Als Spieler kein Ästhet wie ein Pete Sampras oder gar Roger Federer, sondern ein solider Spieler, der es bisweilen schaffte, überlegene Gegner auf sein Niveau hinunterzuziehen und generell die Schwächen im Spiel des Gegners auszunutzen. Dazu war er ein Meister der Psychospielchen auf dem Tennis-Platz. Niemand spielte gern gegen Gilbert. Über seine Art, Tennis zu spielen, hat er ein Buch verfasst mit dem Titel: Winning Ugly. Wie man bessere Gegner schlägt. Mentale Kriegsführung im TennisWeiter lesen… Winning ugly – Unser Senf zum Spiel (WOB-S04)

Da muss man sich immer noch nicht für schämen – Unser Senf zum Spiel (M05-S04)

Schalke ist immer noch Zweiter. Mitbewohner Chris meinte, wir können ja den Senf zum Hertha-Spiel einfach für das Mainz-Spiel recyclen. Nachhaltiges Schalke-Bloggen und so. Aber wenn die Sonne schon so schön königsblau vom Berliner Himmel scheint, nix wie ran an den Rechner. Da ich im Gegensatz zu Max Meyer Weiter lesen… Da muss man sich immer noch nicht für schämen – Unser Senf zum Spiel (M05-S04)