„Choreo“: Ein Buch über eine Fankultur

Beim zurück liegenden Pokalspieltag am 25.10. diesen Jahres kam es zur Partie zwischen Hertha BSC und dem 1. FC Köln. Spruchbänder zierten die Berliner Fankurve, die auf die Vorfälle im Kölner Hauptbahnhof an Silvester 2016/16 anspielten. Dort war es vermehrt zu sexuellen Übergriffen von Migranten auf Feiernde und Passantinnen gekommen. Die Äußerung auf dem Spruchband der Berliner Fans – initiiert von den „Harlekins“ – (ich mag hier den Inhalt nicht wiederholen) lässt Sexismus erkennen, ist wenig pointiert und grammatikalisch fehlerhaft; die Spruchbänder sind unaufwändig hergestellt und dienten nur einem einzigen Zweck: Der Provokation.
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Die Kommune liest (2): Wir Wochenendrebellen

Der Trend geht zum Zweitbuch, so Mitbewohner Chris, auch hier bei uns. Aus dem Regal nehmen wir heute „Wir Wochenendrebellen„.

 

Foto: Sabrina Nagel, www.siesah.de

Vater und Sohn suchen für den Sohn einen Verein, und zu diesem Zweck reisen der Vater Marco und sein Sohn Jason seit 2011 durch (nicht nur) Deutschlands Fußballstadien von Bundesliga bis Dritter Liga. Als „Wochenendrebellen“. Das klingt erst mal nicht so ungewöhnlich. Ist es aber doch.

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Die Kommune liest heute: Football Leaks. Die schmutzigen Geschäfte im Profi-Fußball

Im Profi-Fußball geht es um viel Geld – das ist eine Binse und weiß ein jeder, der den Sport auch nur ein bisschen verfolgt. Was die Details angeht, ist die Branche aber sehr diskret. „Zu den Einzelheiten haben alle Beteiligten Stillschweigen vereinbart“, so heißt es oft. Nur manchmal dringen Einzelheiten durch, so wie die Nachzahlungsklauseln beim Wechsel von Manuel Neuer in den Süden der Republik.

Im Buch „Football Leaks“ von Rafael Buschmann und Michael Wulzinger allerdings wird der Vorhang beiseite gezogen und der Blick freigegeben auf die Details, auf Gier, Geld, Erpressung und Ausbeutung.

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