„Hail mary“ zum Abschluss – Unser Senf zum Spiel (SGE-S04)

Das letzte Hinrundenspiel ist schon in der Nachspielzeit, als Stambouli den Ball von Ralle bekommt und sich 5 Blauen an und im Frankfurter Strafraum versammeln, sozusagen ein ultra-offensives 2-3-5. Schaut man sich das Standbild der Szene an, erinnert es tatsächlich ein wenig an ein „Hail Mary“ im American Football. Dort ist „Hail Mary“ ein Spielzug, mit dem der Quarterback durch einen langen Paß nach vorn kurz vor knapp noch möglichst viel Distanz in möglichst kurzer Zeit überwunden werden soll, um maximal viel Raumgewinn, idealerweise mit Touchdown, zu schaffen. Der Name zeigt an, dass Hoffnung oder Stoßgebet ein wenig Teil des Konzeptes ist.

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Nach Gladbach, vor Augsburg: Unser Vor- und Rückschau-Senf

Das Jahresende 2017 nähert sich mit Riesenschritten, ebenso das Ende der Hinrunde der Saison 17/18. Bis dahin standen seit vorigen Samstag in 11 Tagen noch 4 Spiele an.

Der Anfang in Gladbach: Ein gerechtes 1-1, so wohl die vorherrschende Meinung. Taktische Beobachtungen hat Jakob im Nachbarblog aufgeschrieben. Über den „VAR“ wurde schon wieder viel diskutiert. Zu recht. Ich nehme an dieser Stelle mal die Idee von Dietmar Hamann auf, vor einigen Wochen auf Sky geäußert:

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(k)eine Standortbestimmung gegen Gladbach

Morgen Abend spielt Schalke in Gladbach, wo wir traditionell ähnlich schlecht, wenn nicht sogar noch deutlich schlechter dastehen als zu Hause gegen Köln. Die Auswärtsbilanz in der Bundesliga liest sich mehr als miserabel: 7 Siegen und 9 Unentschieden stehen saftige 28 Niederlagen gegenüber. Zuletzt gewann man dort im Mai 2013. Julian Draxler traf zum 0:1 Endstand, Vorlage: Raffael.

Obwohl Gladbach uns mit einem Punkt Abstand in der Tabelle ziemlich im Nacken sitzt, verneinte Tedesco die Bedeutung des Spiels als Standortbestimmung. Kann ein Spiel zwischen dem Tabellendritten und Vierten überhaupt etwas anderes sein als eine Standortbestimmung?

Ja, und nein.

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Zum Heimspiel gegen den FC: Der Mythos „Oliver Held“

Es ist der 27. Spieltag in der Saison 97/98. Die Saison, in der Kaiserslautern nach Aufstieg Deutscher Meister wird. Wir begrüßen den 1.FC Köln im Parkstadion, es ist ein Mittwochabend im April und vieles ist ein wenig Durcheinander.

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Die No.1 im Pott sind wir. Unser Senf zum Derby.

Ich bin sehr aufgewühlt. Das war in den 20 Jahren meiner Liebe für den S04 sicher das unglaublichste Derby. Es war ein Beleg für den Mythos Schalke. Der Beleg, dass der Verein einzigartig, dass Fußball einzigartig, dass die Rivalität zwischen den beiden Vereinen einzigartig ist.

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Derby-Woche: Wie ich mal als Schiri das Derby gewann

Vor dem Derby nächsten Samstag wirft Mitbewohner Joe, der alte Sack, einen Blick zurück und erinnert sich an Zugfahrten, Hools, ein Kirchweihfest und wie sich so ein Derbysieg anfühlte. Damals.

Die Bundesliga. Unendlicher Spaß. Wir schrieben das Jahr 1992, genauer gesagt den 22. August. Zwei Schalker, mein Kumpel Christoph und ich, machten sich auf den Weg  von Sundern im schönen Sauerland in die verbotene Stadt, um dorthin zu gehen, wo kein Blauer hinwill. Es sei denn, es ist Auswärtsderby.

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Was heißt das eigentlich: Dreckiger Sieg? – Unser Senf zum Spiel.

Schalke gewinnt 1-0 in Freiburg, und zwar „dreckig“, so Bastian Oczipka.

  • Dreckig, weil der „große“ FC Schalke 04 beim „kleinen“ SC Freiburg sich insbesondere in der ersten Halbzeit (Details bei Mitbewohner Karsten) sehr schwer getan hat?
  • Dreckig, weil Freiburg zwei Mal nur das Aluminium traf und Schalke „nur“ ein Mal?
  • Dreckig, weil das Tor nicht am Ende einer gekonnten Kombination stand, sondern durch einen Schuss fiel, der ohne abgefälscht zu werden niemals gefährlich geworden wäre?
  • Dreckig, weil das 1-0 dann einfach über die Zeit gebracht wurde?
  • Dreckig, weil sogar ein feiner Fußballer wie Max Meyer inzwischen auch mal gekonnt Gegner abgrätscht, wenn gar nichts anderes mehr geht?
  • Dreckig, weil die Trikots am Ende schmutzig waren?
  • Dreckig, weil man das Schalker Spiel in Freiburg wahrlich nicht mit einer Metapher wie „königsblau-weißes Ballett“ beschreiben kann?

Wenn man es so aufschreibt, klingt es wirklich nach einem dreckigen Sieg. Allerdings finde ich den Tabellenstand und die generelle Entwicklung des Teams ziemlich sauber. Weitermachen!