Was heißt das eigentlich: Dreckiger Sieg? – Unser Senf zum Spiel.

Schalke gewinnt 1-0 in Freiburg, und zwar „dreckig“, so Bastian Oczipka.

  • Dreckig, weil der „große“ FC Schalke 04 beim „kleinen“ SC Freiburg sich insbesondere in der ersten Halbzeit (Details bei Mitbewohner Karsten) sehr schwer getan hat?
  • Dreckig, weil Freiburg zwei Mal nur das Aluminium traf und Schalke „nur“ ein Mal?
  • Dreckig, weil das Tor nicht am Ende einer gekonnten Kombination stand, sondern durch einen Schuss fiel, der ohne abgefälscht zu werden niemals gefährlich geworden wäre?
  • Dreckig, weil das 1-0 dann einfach über die Zeit gebracht wurde?
  • Dreckig, weil sogar ein feiner Fußballer wie Max Meyer inzwischen auch mal gekonnt Gegner abgrätscht, wenn gar nichts anderes mehr geht?
  • Dreckig, weil die Trikots am Ende schmutzig waren?
  • Dreckig, weil man das Schalker Spiel in Freiburg wahrlich nicht mit einer Metapher wie „königsblau-weißes Ballett“ beschreiben kann?

Wenn man es so aufschreibt, klingt es wirklich nach einem dreckigen Sieg. Allerdings finde ich den Tabellenstand und die generelle Entwicklung des Teams ziemlich sauber. Weitermachen!

„Choreo“: Ein Buch über eine Fankultur

Beim zurück liegenden Pokalspieltag am 25.10. diesen Jahres kam es zur Partie zwischen Hertha BSC und dem 1. FC Köln. Spruchbänder zierten die Berliner Fankurve, die auf die Vorfälle im Kölner Hauptbahnhof an Silvester 2016/16 anspielten. Dort war es vermehrt zu sexuellen Übergriffen von Migranten auf Feiernde und Passantinnen gekommen. Die Äußerung auf dem Spruchband der Berliner Fans – initiiert von den „Harlekins“ – (ich mag hier den Inhalt nicht wiederholen) lässt Sexismus erkennen, ist wenig pointiert und grammatikalisch fehlerhaft; die Spruchbänder sind unaufwändig hergestellt und dienten nur einem einzigen Zweck: Der Provokation.
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Der Gegner stellt sich vor

Es ist wieder soweit, ein Spiel unter der Woche! Und es ist keine englische Woche in der Bundesliga, was der Tatsache geschuldet wäre, dass die Nationalmannschaft Schaulaufen veranstalten muss und sonst keine Termine mehr übrig bleiben. Nein! Es ist so ein richtiges, echtes Pokalspiel.

Unser Gegner ist der SV Wehen Wiesbaden, ein Verein, den man – sorry liebe Wiesbadener – eigentlich nur aus Zusammenfassungen der Dritten Liga in der Sportschau kennt. Aber jeder Verein hat eine Geschichte und wir denken, es ist ganz interessant zu wissen, wer denn da unser Gastgeber am Dienstagabend genau ist.

Dazu haben wir Gunnar von stehblog.de gebeten, uns den SVWW etwas näher zu bringen.

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Keine große Sache, liebe Hertha – unser Senf zum Spiel

Schalke gewinnt nach 2013 endlich mal wieder in der Hauptstadt und zum zweiten mal auswärts in dieser Bundesligasaison. Einige von uns waren dabei, hier einige Beobachtungen und Eindrücke zum (Heim)Spiel in Berlin – aus Sicht eines Berliner Schalkers und den Ruhrpott-Schalkern:

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Gastbeitrag: Hertha BSC – Schalke 04

Das bevorstehenden Spiel gegen die Hauptstädter haben wir uns zum Anlass genommen einmal in Berlin anzufragen, ob uns ein Fachmann der alten Dame nicht mal erzählen kann, wie der Stand der Dinge vor unserem Auswärtsspiel dort so ist.

Alexander Jung von herthabase.de  war so nett, uns einen kleinen Vorbericht zu schreiben:

Am Samstagnachmittag kommt es zum Aufeinandertreffen der ewigen Rivalen Hertha BSC und Schalke 04. Nun ja, bekanntermaßen wird diese Rivalität nur von der Seite Herthas gelebt und teilweise verstehen nicht einmal die eigenen Fans die Sinnhaftigkeit dahinter. Dennoch birgt das Aufeinandertreffen schon immer eine gewisse Brisanz. So erinnert man sich als Berliner gern an das 4:1 im Olympiastadion vor über 10 Jahren, mit einem phänomenalen Marcelinho auf dem Höhepunkt seines Schaffens oder an die jüngsten Heimsiege gegen die Knappen. Dem gegenüber stehen die unzähligen Niederlagen auf Schalke, die für Hertha mittlerweile Normalität sind.

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Das Transferfenster-Informations-Paradox

Immer wieder das gleiche, im Sommer und im Winter langweilen sich alle zu Tode, weil der Ball nicht rollt. Menschen der Gattung Fußballbegeistert dürsten nach Neuigkeiten rund um den Herzensverein. Da ist aber Ebbe. Also nicht Sand, sondern einfach so wenig spruchreif, dass die Nachrichten spärlich gesät sind. In einem Zeitalter, in dem wir aber spätestens alle 5 Minuten in der einen oder anderen App nachgucken, was es wohl Neues gibt, sind etwa 04 Neuvorstellungen in zwei Monaten extrem unbefriedigend.

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