Einfach unbeschreiblich – Guido Burgstaller. Unser Senf zum Spiel in Leverkusen

Schalke gewinnt 2:0 in Leverkusen. Weil die Defensive gewohnt gut steht, diesmal auch über volle 90 Minuten, weil der Kampfgeist stimmt, weil die Konter diesmal – wenn auch sehr spät – etwas zählbares eingebracht haben, weil Embolo langsam zu alter Form kommt und weil Guido Burgstaller zum 10. mal das 1:0 für Schalke erzielt.

Überhaupt, dieser Guido Burgstaller ist ein Phänomen. Ich habe schon im Beitrag zum Spiel im Pokal gegen Wiesbaden ein Stück weit meine Liebe für seinen Fußball zum Ausdruck gebracht, ich mache es gerne wieder, denn dieses Tor war einfach so ein „typischer Burgstaller“, auch wenn man das bei Sky nicht so sah:

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Alles klappt, nur der Plan geht nicht auf. Unser Senf zum Spiel.

Nach der verdienten Niederlage gegen Rasenbumssport Leipzig, dem selbstverschuldeten Unentschieden gegen Hannover, und der schon leicht aufkommenden, altbekannten rauen Stimmung im Schalker Umfeld ob des Goretzka Wechsels begann das Sportjahr 2018 doch irgendwie wie man es kennt: sportlich durchwachsen und mit allerlei Nebenkriegsschauplätzen.

Von all dem lies sich Tedesco aber keineswegs beunruhigen und stellte die Mannschaft sehr gut und im Grunde recht einfach auf die zu Hause sehr guten Stuttgarter (vor dem Spielplatz Rang 5 der Heimtabelle) ein: abwarten und auskontern!

Muss man sich mal vorstellen, da will man den Gegner nur auskontern, führt früh beinahe ohne zutun mit 2:0 und wirklich alles spielt dem Matchplan in die Karten und was funktioniert partout nicht? An der Stelle müssen wir natürlich über Konoplyanka reden. Selbstverständlich muss er den Ball in der 64. Minute einschieben, auch wenn das mit nem Verteidiger mittig vor ihm im Tor garantiert auch einfacher aussieht als es schlussendlich ist.

Aber: so schlecht diese Szene war, so gut war sein restliches Spiel über 80 Minuten. Kono hatte die meisten Torschüsse, die meisten Sprints, die zweitmeisten „intensiven Läufe“ (ab wann ist ein Lauf eigentlich intensiv?) und die zweitmeisten Flanken im Schalker Spiel. Zudem spielte er Goretzka im Strafraum vor dem Elfer an, kam mehrfach im Strafraum zu aussichtsreichen Abschlüssen und hätte beinahe Burgstaller noch ein Tor vorgelegt. Einen großen Anteil am Spiel hatte Kono also in jedem Fall, mit einer ähnlichen, wenn auch unauffälligeren Leistung wie Harit. Der holte den Freistoß zum ersten Tor heraus und erzielte das zweite selbst, hätte zudem noch Kono eins auflegen können.

So entscheiden schlussendlich Zentimeter in den falschen Situationen zwischen dem Status des Matchwinners und des Prügelknaben. Solang Tedesco die Kritik an sowas so kalt lässt wie die Pfiffe gegenüber Goretzka, werden wir auch noch weitere gute Spiele von Konoplyanka sehen – dann aber auch trotzdem noch lieber mit Torbeteiligung 😉

(k)eine Standortbestimmung gegen Gladbach

Morgen Abend spielt Schalke in Gladbach, wo wir traditionell ähnlich schlecht, wenn nicht sogar noch deutlich schlechter dastehen als zu Hause gegen Köln. Die Auswärtsbilanz in der Bundesliga liest sich mehr als miserabel: 7 Siegen und 9 Unentschieden stehen saftige 28 Niederlagen gegenüber. Zuletzt gewann man dort im Mai 2013. Julian Draxler traf zum 0:1 Endstand, Vorlage: Raffael.

Obwohl Gladbach uns mit einem Punkt Abstand in der Tabelle ziemlich im Nacken sitzt, verneinte Tedesco die Bedeutung des Spiels als Standortbestimmung. Kann ein Spiel zwischen dem Tabellendritten und Vierten überhaupt etwas anderes sein als eine Standortbestimmung?

Ja, und nein.

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Derby-Woche: Vorbericht von drüben, was ist da eigentlich los?

Morgen ist es soweit, die Mutter aller Derbys steht an, wir reisen zu unseren Nachbarn und könnten dafür sorgen dass dort der Cheftrainer seinen Platz räumen muss. Während bei uns grade eitel Sonnenschein herrscht, läuft drüben mal so gar nichts zusammen.
Während wir natürlich auch ein rein sportliches Interesse an einem kleinen Einblick in die schwarzgelbe Stimmungslage haben, muss ich gestehen: aktuell macht es schon Spaß Berichte von dort zu lesen. Daher haben wir uns den BVB Fan @fritzelisches eingeladen, uns 04 Fragen darüber zu beantworten, was denn da gerade alles schief läuft.
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Derby-Woche: Wie ich als Schalker in Dortmund Meister wurde

4. Mai 2002, 34. Spieltag: Schalke verliert 1:2 zu Hause gegen Wolfsburg. Ich bekomme von dem Spiel ziemlich genau gar nichts mit, denn ich bin ca 32km weiter östlich von unserer gerade in dieser Saison erst eröffneten Arena: In Dortmund. Auf der Südtribüne. Beim Spiel Dortmund gegen Bremen. Dortmund gewann 2:1 und sicherte sich damit die deutsche Meisterschaft. Ich als Schalker mittendrin, zunächst inmitten der gelben Wand, nach dem Spiel auf dem Rasen.

Wie in aller Welt kommt man als Schalker dazu genau an diesem unmöglichen Tag an diesem unmöglichen Ort zu kommen? Nun, lasst mich „kurz“ ausholen:

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Derby-Woche: Unser Ausblick auf die Woche und unser Senf zur „Generalprobe“

Montagmorgen, 20.11.2017, der Beginn der ersten Derbywoche der Saison 2017/18.

Über die Woche hinweg beschäftigen wir uns – wie jeder andere blauweiße oder schwarzgelbe Fan – einzig und allein mit dem wichtigsten Ereignis des Halbjahres.

Jeder Tag ein Beitrag rund ums Derby, Geschichten, Statistiken und natürlich ein Ausblick aufs Spiel. Unsere Derbywoche auf torhagelblau.de.

Die Vorbereitung fängt bei uns so an, wie sie die Mannschaft ebenfalls beginnen wird: Mit der Aufarbeitung des Spiels gegen Hamburg, bei uns jedoch ohne Video-Analyse.
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10. Spieltag: FC Schalke 04 – VfL Wolfsburg 1:1. Unser Risikomanagement Senf zum Spiel.

Schalke verspielt einen sicher geglaubten Sieg praktisch in der letzten Sekunde und muss sich mit einem Punkt statt drei zufrieden geben. Während einem Burgstaller zwar weiterhin vieles gelingt, hat Schalke weiterhin damit zu kämpfen vor dem gegnerischen Tor nicht zwingend genug zu sein. Auch gegen Wolfsburg kam man zwar wieder gut bis vor den Strafraum, konnte aber wieder die Überlegenheit nicht in Tore ummünzen.

„Wer sie vorn nicht macht…“ war sicher für viele das Fazit des Spiels, und nahe liegend ist auch die Frage warum Schalke sich denn dafür entschied nicht mehr für ein zweites Tor zu investieren. Ich denke, es war die richtige Entscheidung, wenn auch das Ergebnis etwas anderes sagt. Wie ich zu dem Schluss komme? Lasst mich erklären:

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