Kein Fazit – Aber meine persönlichen Saisonhighlights 2017/2018

Da der letzte Spieltag noch gar nicht gespielt ist, kann ich noch kein Fazit über diese Spielzeit schreiben. Ich habe aber gerade im Zug viel Zeit und seien wir ehrlich: Was soll gegen Eintracht Frankfurt noch passieren? Unser Team hat das Recht auf ein entspanntes Auslaufen. Kampflos wird es sicher nicht, dafür sind alle Beteiligten zu ehrgeizig und erfolgsorientiert. Domenico „Teschi“ Tedesco wird sicher einigen Spielern eine Chance geben, die sich bis jetzt selten oder gar nicht in der ersten Elf wiederfanden: Pjaca, Nübel, Insua, Baba, Tekpetey. Mögen sie an der Eintracht Revanche nehmen, auf das es eine Freude sei.
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Aktuelle Baustellen an der A2

Die Saison 2017/18 strebt auf ihren Höhepunkt zu. Sollte der S04 nicht den miesesten Endspurt der Vereinsgeschichte spielen, wird das Team im nächsten Jahr wieder international spielen. Nach den finanziellen Verlusten in diesem Jahr scheint das auch dringend nötig. Für ein sportliches Fazit ist es sicher noch zu früh, aber schon jetzt kristallisieren sich einige Baustellen heraus, die über den Sommer, in der Vorbereitung sowie in der nächsten Saison bearbeitet werden müssen.

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„Schalke ist immer noch ein unglaublicher Pol!“ Ein Interview mit einem Zeitzeugen der letzten Meisterschaft.

1958 gehen in der Kubanischen Revolution die Rebellen in die Offensive. In Frankreich kommt Charles de Gaulle an die Macht. In der DDR werden die Lebensmittelkarten abgeschafft. Der FC Schalke 04 e. V. wird bis heute das letzte Mal deutscher Meister. Bald jährt sich das zum 60sten Mal. Ich habe das Glück und Vergnügen gehabt, mich im Februar diesen Jahres in einem Berliner Hotel mit Richard Abel unterhalten zu können. Er ist als junger Mann dabei gewesen, in Hannover beim Endspiel gegen den HSV und lässt uns an der einen oder anderen Anekdote aus der Schalker-Zeit Teil haben. Vieles davon kann man sich so heute nicht mehr vorstellen und mir wird beim Gespräch klar, was das heißt: Mehr als 60 Jahre Schalker sein. Den kann so leicht wohl nichts mehr schocken und trotzdem hinterlässt Richard Abel den Eindruck, als sei er mit dem Herzen noch voll dabei. Seine Erzählungen sagen auch viel über die Perspektive der Erinnerung aus: Worauf legen wir Wert, wenn wir uns erinnern? Ich finde interessant, dass Richard Abel vor allem solche Aspekte aus der Zeit erinnert, die heute im Zusammenhang mit Profifußball wieder stark und emotional diskutiert werden: Es scheint mehr um die persönliche Bindung zu Spielern und Verein zu gehen, als um Titel oder schöne Spielzüge.

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Offene Stellen: Regisseur/Spielmacher Mittelfeld

Aus aktuellem Anlass unterstützen wir den „Vorstand Sport“ bei seinen Aufgaben. Bitte kräftig teilen! Danke, eure Torhagelblau-WG.

Regisseur/Spielmacher Mittelfeld

Maloche ist bei uns harte und ehrliche Arbeit. Wir beim FC Schalke 04 arbeiten tagtäglich mit Kreativität und Leidenschaft für unsere Ziele: um auch zukünftig sportlich erfolgreich zu sein; um wirtschaftlich weiter zu wachsen und international zu expandieren; um unserer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden. Wir suchen für den FC Schalke 04 motivierte und versierte Mitspielerinnen und Mitspieler, die uns in unseren vielen Gewerken und vielfältigen Geschäftsfeldern tatkräftig und mit viel Herzblut unterstützen. Wir bieten einen festen Platz in unserer Vereinsfamilie, in der der Grundsatz gilt: Wir auf Schalke stehen füreinander ein.

Die Position des Spielmachers im zentralen Mittelfeld (aka „Hoffnungsträger“) ist ab der kommenden Spielzeit 2018/19 vakant.
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„Seine Ungeduld bedeutet Wucht!“ Ein Interview mit Sportpsychologe Dr. Gatzmaga zum „Fall Breel Embolo“

Lothar Matthäus spricht dieser Tage Per Mertesacker die Fähigkeit ab, ein Nachwuchsteam zu trainieren. Warum? Weil sich dieser kritisch mit dem Phänomen „Druck“ im Profifußball auseinandersetzt. Alte Denke gegen neue Nachdenklichkeit? Vielleicht sind jedoch Mertesackers Anmerkungen auch nur Ausdruck einer Suche nach maximaler Produktivität in einem Beruf, dessen Zugriff auf Körper und Seele der Angestellten immer früher beginnt und immer kürzer und heftiger ist: Seht her, wir sind am Limit!  In jedem Fall scheint sich im (Profi-)Fußball aber jetzt (sehr langsam) die Erkenntnis durchzusetzen, dass so ein Spieler nicht nur aus Beinen mit teuren Schuhen und einem zu tättowierenden Bizeps besteht. Im Zusammenhang mit der schweren Verletzung von Breel Embolo habe ich mich zu Beginn dieser Saison gefragt, wie es wohl in einem Spieler wie Breel aussieht und wie Verein und Umfeld mit so einer Krisensituation konstruktiv umgehen können. Dazu habe ich mich mit dem Sportpsychologen Dr. Gamatzka unterhalten.

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Gottes Werk und Markos Hose. Unser Senf zum Spiel gegen TSG 1899

Wieder ein sehr anstrengender Samstag abend. Halsschmerzen vom Schreien, spätes Schlafen vom Adrenalin. Sind ja seltsam hochgejazzt, diese Duelle gegen Hoffenheim. So ein Meister & Schüler-Konflikt wird da reinerzählt. Das das kein Spiel, Sieg, wie jeder andere war, merkte man Tedesco spätestens auf der PK an seiner fahrigen Überdrehtheit an.

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Mensch, Meyer! Warum uns Max Meyer im Sommer verlassen wird. Und warum das nicht schlimm ist.

Ich freue mich sehr über die sportliche Entwicklung von Max Meyer in dieser Saison. Wir dürfen nicht vergessen, dass noch an dieser Stelle findige Vor-Ort-Beobachter feststellten,  dass MM7 nach dem gewonnenen Leipzig-Auftakt am ersten Spieltag fehlte. Sie schlossen daraus, dass er zu Vertragsgesprächen in London, Sevilla oder Mönchengladbach weilte. Weit gefehlt.