VARus-Schlacht in Wolfsburg – Unser Senf zum Spiel (WOB-S04)

Das erste Bundesliga-Spiel ist gespielt. Ein sehr umkämpfter Kick am Mittellandkanal zwischen Wolfsburg und dem S04, intensive Zweikämpfe, Torgefahr eher nach Standardsituationen, ein Hin- und Hergepresse. Schalke passt bei einem Eckball nicht auf und gerät in Rückstand. Selbst schafft man es nicht, Freiräume zu nutzen, die zum Beispiel durch die regelmäßige Bewachung durch zwei oder gar drei Wolfsburger von Amine Harit entstanden. Die wenigen eigenen Gelegenheiten wurden nicht genutzt oder nicht gut zu Ende gespielt. So erkämpften die Wolfsburger ein 1-0 im Heimspiel. Im Schalker Spiel stimmte zu viel nicht, da steht Domenico Tedesco und der Mannschaft noch Arbeit ins Haus.

 Der VAR nervt

Halt. Wir müssen leider auch über das gesamte Schiedsrichter-Team sprechen, Patrick Ittrich, der Schiri auf dem Platz und das VAR-Team um Wolfgang „Ey, Lincoln, Du gehst bei der Auswechslung zu langsam vom Platz, gelb-rot“ Stark. Ein SpOn-Redakteur meint, außer Christian Heidel würde keiner die Rechtmäßigkeit der Reihenfolge aus Gelb mach Rot, aus Rot mach Gelb, jeweils zuungusten des S04, in Zweifel ziehen. Niemand außer Christian Heidel und meiner Wenigkeit. Es lag kein Grund vor, beim Foul von Nastasic und dem Platzverweis gegen Weghorst von außen reinzufunken. Bei der Elfmeter-Entscheidung hingegen funkt der VAR zu Unrecht nicht dazwischen, der Wolfsburger Brooks hätte vom Platz gestellt werden müssen. Und nur nebenbei, hat Naldo da in der Szene unmittelbar vor dem Foul den Ball mit der Hand gespielt? Das hätten Schiedsrichter UND der VAR dann glatt übersehen. Schließlich, schenkt man den Worten von Domenico Tedesco Glauben, hatte das Schiri-Team auch noch ein Benehmen wie eine offene Hose, seine deutlichen Worte im Video der Pressekonferenz ab ca. Minute 08:05. Wenn es stimmt, sind die klaren Worte berechtigt, #teddylove darf sich nicht alles gefallen lassen.

Schiedsrichter Ittrich und VAR Stark beeinflußten im Zusammenspiel die Schlußphase des Spiels massiv, was vollkommen überflüssig war. Schalke kam durch den Elfmeter in Unterzahl zum Ausgleich und kassierte dann noch ein blödes spätes 2-1. Immerhin, die Mannschaft lebt.

Von der FIFA lernen

Nicht nur in Wolfsburg war der Einsatz des Video Assistant Referee ein rechter Scheiß. Da der DFB es offenbar nicht hinbekommt, seine Schiedsrichter ordentlich zu schulen und das Zusammenspiel zwischen Platz-Schiedsrichter und VAR vernünftig zu organisieren, rege ich an, die Dienste von Pierluigi Collina einzukaufen. Er verantwortete das Schiedsrichterwesen bei der WM in Rußland. Damit war man allenthalben zufrieden. Warum nicht von den Besten lernen? In aller Gelassenheit, die ich mir von den Herren Ittrich und Stark nicht nehmen lasse.

Glück auf!

Joe

Joe

Schalker, Berliner, Sauerländer, Rechtsanwalt Jahrgang 73, und nun auch noch Blogger und Kommmunen-Mitgründer.
Joe

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