Das Spiel, das durch die Finger flutschte – Unser Senf zum Spiel (S04-SVW)

Als Kind habe ich das Flutschfinger-Eis geliebt, neben dem Ed van Schleck-Eis. Liebevolle Gefühle hat der Kick S04-Werder am Samstag nicht bei mir hervorgerufen.

Ralle Fährmann hat einen Fehler gemacht (und hoffentlich seine Frustbiere samt Spiel gut verdaut hat), infolgedessenBremen ins Spiel zurückkam, das Werder dann sogar noch gewonnen hat. Nachdem unser glorreicher S04 mal wieder keinen „nachgelegt“ hat, also nach einem 1:0 ein Heimspiel nicht gewonnen hat. Zum fünften Mal in dieser Saison.

Natürlich war die Schiedsrichterleistung diskussionswürdig. Natürlich kann man sich fragen, ob di Santo nicht so langsam mal durch ist, was leider überflüssigerweise wieder die Pfeiff-Schalker auf den Plan gerufen hat. Natürlich war der Pfostentreffer von Pjaca unglücklich. Nur ist so eine Offensivleistung natürlich? Druckvolle 15 Minten nach der Halbzeit, leider nicht erfolgreich? „Ich dachte eigentlich, Schalke wäre im Ballbeseitz schon beser“, so Max-Jacob Ost im Rasenfunk-Podcast. Ich auch.

Aber Offensive hin oder her, warum hat man gegen Ende, insbesondere in der Nachspielzeit mit einem Mann weniger nicht einfach mal klassich „dichtgemacht“? Mir war das zu riskant, zu offen, „sehr grün hinter den Ohren“, so Tedesco nach dem Spiel. Ging ja auch nach hinten los.

Am Mittwoch kommt Wolfsburg zum Pokalspiel inne Arena. Und dann am Karnevals-Samstag in München einfach mal die Bayern weghauen. Warum denn nicht. Glück auf!

P.S. Was ist grün und stinkt nach Fisch?

Genau: Grüner Fisch. Was dachtet Ihr denn.

Joe

Joe

Schalker, Berliner, Sauerländer, Rechtsanwalt Jahrgang 73, und nun auch noch Blogger und Kommmunen-Mitgründer.
Joe

Ein Kommentar zu “Das Spiel, das durch die Finger flutschte – Unser Senf zum Spiel (S04-SVW)

  1. Es fehlt nicht ein torgefährlicher Stürmer oder eine sicherer Ralle oder ein besserer Schiri. Es fehlt an Stabilität, psychischer (!) Präsenz, die sich in Kompaktheit niederschlägt. „Zu wissen, was man tut.“ Ich habe mich schon nach dem H96-Spiel gefragt, wo die hin ist und bin zurück gegangen. Sie ist in den ersten 20 Minuten des Derbys verloren gegangen und war dann schon gegen den 1. FC Köln nicht mehr da (2:2). Die zweite Derby-Hälfte hat darüber hinweggetäuscht. Die Winterpause hat die aufkeimende Unsicherheit eher vertieft, als geheilt. Ich hoffe sehr, dass diese Instabilität nicht mit den beiden zentralen Mittelfeld-Akteuren zusammenhängt, die sich mit Wechselgedanken beschäftigen, beschäftigt haben.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.