Was heißt das eigentlich: Dreckiger Sieg? – Unser Senf zum Spiel.

Schalke gewinnt 1-0 in Freiburg, und zwar „dreckig“, so Bastian Oczipka.

  • Dreckig, weil der „große“ FC Schalke 04 beim „kleinen“ SC Freiburg sich insbesondere in der ersten Halbzeit (Details bei Mitbewohner Karsten) sehr schwer getan hat?
  • Dreckig, weil Freiburg zwei Mal nur das Aluminium traf und Schalke „nur“ ein Mal?
  • Dreckig, weil das Tor nicht am Ende einer gekonnten Kombination stand, sondern durch einen Schuss fiel, der ohne abgefälscht zu werden niemals gefährlich geworden wäre?
  • Dreckig, weil das 1-0 dann einfach über die Zeit gebracht wurde?
  • Dreckig, weil sogar ein feiner Fußballer wie Max Meyer inzwischen auch mal gekonnt Gegner abgrätscht, wenn gar nichts anderes mehr geht?
  • Dreckig, weil die Trikots am Ende schmutzig waren?
  • Dreckig, weil man das Schalker Spiel in Freiburg wahrlich nicht mit einer Metapher wie „königsblau-weißes Ballett“ beschreiben kann?

Wenn man es so aufschreibt, klingt es wirklich nach einem dreckigen Sieg. Allerdings finde ich den Tabellenstand und die generelle Entwicklung des Teams ziemlich sauber. Weitermachen!

Joe

Joe

Schalker, Berliner, Sauerländer, Rechtsanwalt Jahrgang 73, und nun auch noch Blogger und Kommmunen-Mitgründer.
Joe

4 Kommentare zu “Was heißt das eigentlich: Dreckiger Sieg? – Unser Senf zum Spiel.

  1. Mittlerweile habe ich das Spiel gesehen und finde die Berichterstattung total daneben. Das war ein sehr ausgeglichenes Spiel. Jedes Ergebnis wäre ok gewesen. Schalke sei kein „Spitzenteam“ sowie „Freiburg spielte frech nach vorne“ ist respektlos beiden Teams gegenüber. Der SFC steht zu Unrecht da unten, daher ist ihr Auftreten nicht „frech“, sondern folgerichtig. Und: Spitzenklasse ist, wie DT und das Team im Spiel flexibel und mit starker Haltung auf den Spielverlauf reagiert. Und gewinnt.

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  2. Bin da voll und ganz deiner Meinung. Was man nicht vergessen sollte: Das 0:1 war Freiburgs erste Heimniederlage in dieser Saison, auch das zu dem Zeitpunkt formstarke Team aus der Wellblechhütte konnte gegen 10 Freiburger nicht gewinnen und Hoffenheim, die ja mittlerweile als Top Team gelten, verlor dort sogar.

    IN Freiburg zu gewinnen war nie und ist auch in dieser Saison keine Selbstverständlichkeit.

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  3. Man kann definitiv nicht behaupten, dass wir die Freiburger dominiert hätten, und wenn am Samstag nur ein Unentschieden rausgekommen wäre, dürfte sich keiner beschweren. Allerdings haben auch die Freiburger nicht so gespielt, dass man ihnen höhere Ziele als einen Mittelfeldplatz unterstellen darf. Insofern war das Ergebnis primär für Freiburg „unglücklich“. Letztendlich braucht man manchmal ein bisschen Glück, um vorne mitzuspielen. Die Kölner beispielsweise hatten das vergangene Saison ständig, dieses Jahr fehlt es ihnen…

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