6. Spieltag: Hoffenheim – Schalke, unser Senf zum Spiel

Eine der wenigen englischen Wochen in dieser Saison ohne internationale Spiele liegt hinter uns. Sie brachte Diskussionen um Handspiele und Videoschiedsrichter, knackige 0:5 Tore und 0 Punkte. Angesichts dieser Werte, wäre es eigentlich üblich auf Schalke mal wieder Weltuntergangsstimmung auszurufen und Keller, Di Matteo, Breitenreiter, Weinzierl, Tedesco bitten den Hut zu nehmen. Die Gefühlslage ist aber schon eine etwas andere.

Max:

Hoffenheim ist unter Julian Nagelsmann zu einer Spitzenmannschaft gereift, das ist spätestens seit dem Championsleague Einzug der letzten Saison klar. Dass Schalke da auch wieder hin will, hin muss, auch. Ebenso aber auch ist klar, dass Schalke für diese Ansprüche noch nicht weit genug ist, die Entwicklung ist aber da.

Während in den ersten Spielen der Fokus mehrheitlich auf schnellen Kontern über Harit und Konoplyanka lag, wurde gegen Hoffenheim – gezwungenermaßen – gezeigt dass die Mannschaft grundsätzlich auch mit Ballbesitzspiel und hohem gegnerischen Pressing klar kommen kann. Während Hoffheim sich auf Konter und Pressing beschränkte, schaffte es Schalke zumeist  Konter im Keim zu ersticken und vor allem das Pressing effektiv zu umspielen, sodass gerade die zweite Halbzeit sich beinahe nur in der Hoffenheimer Hälfte abspielte.

Ja, das Spiel ging verloren, all das positive im Schalker Spiel rückt durch kleine aber entscheidende Fehler etwas in den Hintergrund, dennoch:

Unter Domenico Tedesco hat Schalke endlich einen klaren Plan, einen wieder zu erkennenden Spielstil. Im Gegensatz zu den letzten Jahren kann ich nach Niederlagen positiv auf das nächste Spiel sehen, denn es ist erkennbar, dass dort Potential ist, dass etwas zusammenwächst, dass die Mannschaft lernt und vor allem, dass sie nicht aufgibt oder in Lethargie verfällt, selbst bei einem 0:2 Rückstand gegen die Bayern. Mir gefällt das, und ich bin fest davon überzeugt dass diese Mannschaft in dieser Saison noch viele Punkte sammeln wird.

Max

Max

Laptop-Trainer (ohne Trainerschein, aber mit Laptop).

Ist einer von diesen "Taktik-Liebhabern", die sich auch die langweiligsten Spiele schön reden. Trauert bis heute Ivan Rakitic hinterher und schaut - sofern Schalke nicht grade spielt - ab und zu gern Spiele des FC Arsenal.
Max

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