3. Spieltag: Schalke – Stuttgart, unser Senf zum Spiel

Spiel 1 nach Höwedes, die Banner in der Nordkurve kritisieren die Ein- und Verkaufspolitik des Vereins, Uchida wird offiziell verabschiedet, der Video Schiedsrichter sorgt wieder einmal für Gerechtigkeit und Naldo feiert seinen Geburtstag mit einem „Kopfball“-Tor. Das hätte er sich so doch eigentlich auch gern gegen Hannover erlauben dürfen…. Wie geht’s eigentlich Leon Andreasen?

Eigentlich reicht schon jedes einzelne Ereignis dafür, ellenlange Texte darüber zu schreiben, oder stundenlang bei ein paar Bierchen darüber zu diskutieren. Fast schon störend, dass es auch noch ein Bundesligaspiel gab. Ein typisches Wochenende auf Schalke also. Nun denn, wir befassen uns zunächst erst mal mit dem einfachsten: Schalke besiegt Stuttgart mit 3:1.

Max:

Dritter Video-Schiedsrichter Einsatz im dritten Spiel, zum zweiten Mal ein Elfmeter für Schalke. Kann gern so weiter gehen! Mit der Führung im Rücken verfiel mal jedoch in die viel besungenen „alten Muster“, wenngleich ich aber die Leistung nach dem Tor nicht schlecht Reden möchte. Stuttgart drückte, Schalke war nicht grundsätzlich schlechter, lief aber nur noch hinterher. Warum? Überheblichkeit? Keine Ahnung. Tedescos Umstellung vom 3-4-3 auf ein 4-3-3 sollte helfen besseren Zugriff auf das Spiel zu bekommen, es half jedoch nichts. Erst die Wechsel zur Halbzeit brachten das Schalker Spiel wieder auf Vordermann. Insbesondere Guido machte vorn den Unterschied. Meyer zeigte zwar in der ersten Viertelstunde wie gefährlich und wichtig er sein kann, solange er Freiheiten vorne hat – war stets anspielbar und leitete gut und schnell die Bälle weiter – doch nach dem 1:0  zog er sich sehr zurück, beziehungsweise wartete in vorderster Linie auf Bälle. Burgstaller war dann – inklusiver dem Rest der Mannschaft – deutlich aktiver und präsenter, nicht nur bei seinem Tor.

Alles in allem war das keine Gala Vorstellung, das ist klar. Die Pfiffe zur Halbzeit konnte ich jedoch gar nicht nachvollziehen. Was wird dort erwartet? Glattes 4:0, Fallrückzieher Tore oder Schlenzer aus 20 Metern in den Winkel? Die Mannschaft tat ihr bestes und brauchte einen kleinen Schubser zurück in die richtige Richtung, nicht in Form von Pfiffen, sondern von Tedescos Halbzeitansprache.

Max

Max

Laptop-Trainer (ohne Trainerschein, aber mit Laptop).

Ist einer von diesen "Taktik-Liebhabern", die sich auch die langweiligsten Spiele schön reden. Trauert bis heute Ivan Rakitic hinterher und schaut - sofern Schalke nicht grade spielt - ab und zu gern Spiele des FC Arsenal.
Max

Ein Kommentar zu “3. Spieltag: Schalke – Stuttgart, unser Senf zum Spiel

  1. Die Umstellung auf 4-3-3 hatte ich verstanden. Stambouli wurde immer wieder aggressiv gepresst, womit er nicht klar kam. Ich glaube, er wollte mir Kehrer mehr Stabilität reinbringen. Vllt. ist das Gegentor trotz der Umstellung gefallen, nicht wegen ihr.
    Ich glaube, den meisten Pfeifenden werden heute morgen die Pfiffe vergehen, wenn sie in die Morgenzeitung schauen. Schalke vor den Bayern, gleichauf mit Leipzig. Letztes Jahr zum gleichen Zeitpunkt: 0 Punkte, 0 Tore.
    Sagte ich schon, dass Veränderungen Zeit brauchen? Veränderungen brauchen übrigens Zeit. Und guten Willen. Keine Pfiffe.

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