Das B in Burger steht für Bloggertreffen

Schon ganz bald könnt ihr auf schalke04.de ein Video finden, in dem Joe und ich die Hauptrollen spielen. Es geht darum, die neue Technologie vorzustellen, mit der man zukünftig mit Hilfe seines Trikots und einen in den Ärmel eingebrachten Chip in der Veltins-Arena bezahlen kann. Der Dreh hierfür fand vor dem ersten Saisonspiel gegen RasenBums, na, ihr wisst schon, statt. Wir fanden das sehr aufregend!

Also fast.

Wir hätten das tatsächlich machen können. Wir hatten jedoch noch was viel Aufregenderes vor und haben dafür den Dreh sausen lassen. Pünktlich zum ersten Spieltag kam es zum ersten WG-Treffen der im Juli gegründeten Blogger-Kommune Torhagelblau: Karsten, Joe, Max und Chris auf Schalke. Der Philip war im Geiste bei uns. Glaube ich.

Für Joe und mich fing der Tag nicht so gut an, wie er später endete. K’lautern-Fans im Regionalexpress und irgendwelche Fans im Bahnhof Bückeburg verhinderten mit Prügeleien, dass unsere Anreisen so geschmeidig waren, wie ein Amine Harit-Pass durch die gegnerische Abwehr. Aber egal: Pünktlich  bezogen wir unser Quartier bei der wahrscheinlich charmantesten und kompetentesten Mitarbeiterin des S04 und schon ging es zu Bang Burgers, um Max und Karsten willkommen zu heißen. Abgesehen vom Neubau der Arena ist der Laden bestimmt der einzige Ort, der seit den letzten 17 Jahren in Gelsenkirchen neu entstanden ist. Hier gibt es pralle Burger, szenetypische Bärte und attraktiven Service. Gute Wahl. Etwas gewöhnungsbedürftig, aber durchaus metropolentauglich ist das Verhalten der Mädels, seinen Gästen Nachrichten zu schicken, während man seine Bestellung aufgibt. Ganz weit vorne, diese Westfälinnen!

Torhagelblau: Max, Joe, Chris, Karsten

An dieser Stelle möchte ich meine gewohnte journalistische Distanz und Professionalität kurz außer Kraft setzen und etwas Persönliches sagen: Schon nach wenigen Minuten war ich einfach schwer begeistert, auf welch‘ sachkundige, begeisterungsfähige, kluge und sympathische Menschen ich da getroffen bin. Mir brummt immer noch ein wenig der Schädel von all‘ dem, was die Drei an Wissen und Eindrücken aus der Blogger- und Schalkewelt vermitteln können. Chapeau!

Den vier Pinguinen gleich haben wir uns dann an die Umsetzung der Mission Heimsieg gemacht. Auf dem Weg zum Platz lerne ich, dass dem Max quasi die Serviceorganisation der Veltins-Arena gehört (oder so ähnlich). Gut zu wissen. Diese Information darf natürlich nicht an die Öffentlichkeit! Damit alles gut geht, wir nichts übersehen und alle Feinheiten der Gelsenkirchener Gemütslage mitbekommen, verteilen wir uns im Stadion strategisch an allen vier Kanten. Joe muss in „K“. Am heutigen Samstag steht „K“ leider für „Kein Spaß“, aber ihm gebührt der Dank der Truppe, dass er sich mit vom Drogenmissbrauch gezeichneten Hools und Fahnenträgern auseinandersetzt. Immerhin: So verlieren wir nicht den Kontakt zur Basis! Wir sind ja nicht zum Spaß hier.

Torhagelblau: Karsten, Max, Joe, Chris

Da das Spiel an anderer Stelle kompetent geschrieben wird, kann ich direkt in die Nachspielzeit springen. Fast ein bisschen zufällig sind Joe und ich am nächsten Morgen noch Zeuge des Sonntagstrainings der Mannschaft geworden. Die am Vortag Aktiven haben sich auf eine Fahrradtour gemacht, der Rest des Team um Höwedes (ergänzt um McKennie und Fabian Reese) feilen am One-Touch-Kurzpassspiel. Interessanter Seitenaspekt: Max Meyer fehlt. Mein erster ungefilterter Eindruck (es ist erst das zweite Training der Profimannschaft, dass ich in meinem Leben gesehen habe): Sachliche, konzentrierte Arbeit des vielköpfigen Trainerteams und der Mannschaft. Jede Einheit wird digital erfasst. Kein Schmusen mit den Fans. Wenige Diskussionen auf dem Trainingsplatz. Leon Goretzka umgibt eine etwas düstere, fast genialische Aura.

Sonntagstraining der Mannschaft

Fazit: Dieses Wochenende war menschlich und sportlich ein voller Erfolg. Ich bin sehr neugierig zu erfahren, zu welchen Leistungen Torhagelblau und der S04 in dieser Saison noch fähig sein werden. Glück auf!

Fotos: Karsten, Chris

 

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Christian

Christian

Nach der aktiven Karriere (Champions League-Teilnahme mit den Schäl Sick Rastellis) erfolgloser Demotivationstrainer an ostdeutschen Theatern. Jetzt Vertreter (u. a. von gebrauchten Interessen). Windows 98-Experte. Vater. Genosse. Ostfriese. Schalker. Kommunen-Koch.
Christian

Leave a comment

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.