Wie veränderungsfähig ist Schalke: Ein Schuss Milch im kühlen Veltins

Ich kann mich meist nicht gut an zurückliegende Fußballspiele erinnern. Das betrifft umso mehr Spiele der Nationalmannschaft. Hier hat mein emotionales Engagement zuletzt auch stark gelitten, vielleicht liegt das daran. Interessanterweise gilt das nicht für den 01.03.2006: Das Team von Jürgen Klinsmann tritt in Italien an und verliert 4:1 nach Toren von Gilardino, Toni, De Rossi und del Piero. „Sang- und klanglos“ sagt man zu Recht zu so einem Auftritt. Einzig Robert Huth schmürgelt irgendwie am Ende einen Treffer ins italienische Tor. Ich erinnere mich auch 11 Jahre später noch so gut daran, weil ich mir meiner damaligen Fassungslosigkeit heute noch bewusst bin: Kaum drei Monate nach diesem desaströsen Auftritt sollte die Heim-WM beginnen, und niemand hätte nach den ersten sieben Minuten  – zu dem Zeitpunkt stand es schon 2:0 für Italien – auf etwas anderes getippt, als ein hochnotpeinliches, frühes Ausscheiden der Nationalmannschaft um Lehmann, Ballack, Schneider und Klose. Es kam dann anders.

Wolfgang Jenewein ist Professor an der renommierten Universität von St. Gallen. Er hat in dem schon 2008 erschienen Fachartikel „Das Klinsmann-Projekt“ eindrucksvoll beschrieben, wie Jürgen Klinsmann und sein Team, die Nationalmannschaft und den DFB aus ihrer wohlfühligen Komfortzone lockte, Reformen auf und um den Platz einleitete und den Grundstein für das so genannte „Sommermärchen“ legte. Heute, im Sommer 2017, wo die Nationalmannschaft gleichzeitig Weltmeister, Confed-Cup-Gewinner und U21-Europameister ist, kann und mag man sich gar nicht vorstellen, wo „wir“ ohne Klinsmann und Löw stünden.

„Ohne stete, immer wieder auch tief greifende Veränderung bleibt kein Unternehmen lange wettbewerbsfähig. Obwohl dies fast allen Managern und Mitarbeitern klar ist, gilt Change-Management als eine der schwierigsten Disziplinen der Unternehmensführung. Wirklich positive Beispiele für den radikalen Wandel einer Organisation gibt es wenige – die Arbeit von Jürgen Klinsmann mit der deutschen Fußballnationalmannschaft ist solch eine Ausnahme“, heißt es in dem Artikel. Jeneweins Text hat mich sehr beschäftigt. Als er mir in die Hände fiel, stand ich selber vor der Aufgabe, als mindererfahrene Führungskraft in einem traditionellen, aber nicht mehr innovativen, mittelständischen Unternehmen einen Umschwung zum Besseren einzuleiten (meint: Neu, irgendwie anders, am besten mit mehr Umsatz). Die klare Analyse, die dem Vorgehen von Klinsmann zugrunde liegt, sein fokussiertes (und charismatisches) Vorgehen und letztlich sein Erfolg haben mich fasziniert und so habe ich die sechs Eckpfeiler des „Klinsmann-Projektes“ auch für meine Arbeit verwendet.

Knapp zwei Jahre später bin ich allerdings etwas ernüchtert, weil sich viele der Erfolgsfaktoren in meinem beruflichen Alltag gar nicht anwenden ließen. Die Realität ist dann doch irgendwie vielschichtiger. Auch in Bezug auf die Entwicklung der Nationalmannschaft seit 2006 habe ich mittlerweile so meine Zweifel. Ist das wirklich alles Klinsmanns Arbeit gewesen, die zum Erfolg führte: Was, wenn weniger die konzeptionelle Vorarbeit und die taktische Schulung der Mannschaft für den dritten Platz sorgte? Was wäre denn mit dieser These: Ein Sonntagsschuss von Lahm, ein glückliches und spätes Tor gegen eigentlich schwache Polen – und schon rollt das Momentum aus Losglück, viel Sonne und Heimpublikum. Immerhin: Schon wenige Jahre später beim FC Bayern verpuffte Klinsmanns Vorgehen nach wenigen Wochen. „Change Management“ und neuen Strukturen funktionierten offensichtlich beim Rekordmeister nicht so gut, wie bei der Behörde DFB.

And now to something completely different

“Und wat hat das denn nu’ mit die Köngisblauen zu tun?” Gute Frage. Seit Jahren sucht die Mannschaft, sucht der Verein nach mehr  – und ich habe lange nach einem Begriff gesucht – Zufriedenheit. Es ist ja gar nicht so, dass wir komplett erfolglos sind. Aber irgendwie denken immer alle: Könnte oder müsste irgendwie besser laufen. Wenn die These stimmt, das „Klinsmann-Projekt“ sei der Grundstein für den Erfolg bei der WM 2006 gewesen: Hätte ein solches „Projekt“ auf Schalke eine Chance?

Das sind übrigens die Erfolgsfaktoren, die Prof. Jenewein beim Klinsmann/Löw-Projekt ausgemacht hat:

  1. Schaffe ein „Gefühl der Dringlichkeit“
  2. „Starke Führungskoalition“ (z. B. „Nominieren Sie für das Wandelprojekt ein Team, das fachlich über alle Zweifel erhaben ist und auch die nötigen menschlichen Qualitäten mitbringt“)
  3. „Geben Sie dem Change frühzeitig mithilfe einer Vision eine eindeutige Richtung“
  4. „Eigendynamik und Handlungsfreiheit“ (u. a. „Stellen Sie bei all Ihren Bemühungen immer Inhalte und nicht Personen in den Vordergrund“)
  5. Sichtbarkeit: „Machen Sie verbesserte Leistung und Erfolge öffentlich sichtbar, und feiern Sie diese.“
  6. „Achten Sie darauf, dass das Change-Projekt nicht allein auf eine Person zugeschnitten wird.“

Das sind beachtliche Aussagen, die man sich als Schalker mal auf der Zunge zergehen lassen muss. Aber wenn man diese Aspekte einmal benutzt und sie auf S04 anwendet, halten den Verein meines Erachtens nach von einem erfolgreichen „Change-Management-Projekt“ derzeit folgende Umstände ab:

Die Menge und Größe der Beharrungskräfte und Einzelinteressen

Aufsichtsrat, Vorstand, Spieler, Fangruppierungen und Fans, Sponsoren, Zulieferer, Angestellte. Die Liste der sogenannten „Stake-Holder“ (Interessens- oder Anspruchsgruppen) beim S04 ist lang. Wir dürfen nicht übersehen: Sie alle profitieren vom Status Quo, der bislang herrscht. Werbeeinnahmen und Gehälter fließen seit Jahren üppig. Die Arena ist voll. Internationale Wettbewerbe wurden seit Jahren immer wieder erreicht, das lässt die Boni sprudeln. Selbst entlassene Führungskräfte profitieren immer finanziell. 2015 war das Jahr mit dem besten Umsatz-Ergebnis der Vereinsgeschichte. Ein Pokalsieg ist noch nicht so lange her. (Raul war da) Wir entwickeln günstig eigene Spieler, die für teueres Geld weiterverkauft werden. Der Schuldenberg schmilzt.

Aber: Für einen „Wandel“ braucht es doch ein „Gefühl der Dringlichkeit“ oder auf Deutsch: jeder muss die Notwendigkeit spüren, etwas ändern zu müssen. Gibt es das auf Schalke? Oder ist das Risiko der Statusverschlechterung für jeden Einzelnen bei einer Änderung der Randbedingungen eventuell größer als die Hoffnung auf etwas Neues, das uns wirklich weiter bringt? Da schließe ich die meisten Fans übrigens mit ein. Bedingungslose Unterstützung des eigenen Teams sah häufig anders aus, als das, was die Mannschaft oft in der Arena erwartete (Die abgelaufene Saison möchte ich dabei explizit ausnehmen). Ich weiß, diese Diskussion hat auf Schalke einen Bart, aber unabhängig davon, ob das Gemöpper „berechtigt“ oder „unberechtigt“ ist, erbringt halt niemand gute Leistung, wenn er bei der Arbeit von 60.000 Menschen angemuffelt wird. Auch die Gegengerade pflegt einen Status Quo: „Ihr Versager! Wenn ich so arbeiten würde, wie ihr, wäre ich schon entlassen worden!“

Noch geht es, glaube ich, allen Beteiligten einfach sehr gut. Jedoch: Die Nummern der Tabellenplätze werden zunehmend für kleine Kinder nicht mehr zählbar und beim „Blick auf die Tabelle“ in der Sonntags-Tagesschau werden wir jetzt immer häufiger nicht mehr genannt.

Mangelnde Vision

Jenewein macht als Erfolgsfaktor eine frühzeitig und stark formulierte Vision aus. Visionen sind nicht Ziele. Und, ja: Altkanzler Schmidt war der Meinung, wer „Visionen hat, soll zum Arzt gehen.“ Aber Visionen wirken bewegend, richtungsgebend, vereinend. Klinsmann hatte es leicht: Die WM ist ein Turnier und Deutschland eine Turniermannschaft: Die Vision war der Titel. Irgendwie weit weg, aber irgendwie geil. Was ist die Schalker-Vision? Ein paar mögliche, frei erdachte Visionsoptionen:

  1. Einmal Deutscher Meister in den nächsten zehn Jahren!
  2. Die meisten Vereinsmitglieder in Deutschland!
  3. Immer einen Platz besser als die Zecken!
  4. Abbau aller Verbindlichkeiten bis 2025!
  5. Imagewerte in der Öffentlichkeit verbessern!

Ich kann nicht erkennen, dass es momentan so etwas gibt. Ein neues Taktikkonzept, eine neue Spielidee zu etablieren, heißt jedenfalls nur nachzuholen, was Teams wie Hoffenheim und Leipzig, Köln und Freiburg schon seit Jahren besitzen. „Neu“ und wirklich „bewegend“ wäre das nicht.

Der Wert „Tradition“

Mit Tradition kann man T-Shirts bedrucken, auf die Tränendrüse drücken und das Vereinsmagazin befüllen. Nur Tore schießen kann man mit Tradition nicht. Viele uralte Titel, die Eurofighter, alles rund um Kohlenstaub und Sozialromantik: Erfolg ist in Gelsenkirchen gleichzusetzen mit „hart arbeiten“. Das ist kein Umfeld, in dem Innovation entsteht und Neues wirklich zugelassen wird, auch wenn das Stadionbier jetzt mit dem T-Shirt bezahlt wird. „Neu“ heißt in der Regel „Fehler machen.“ Darf man das auf Schalke?

Interessant finde ich den Zusammenhang zwischen der Glorifizierung verschwitzter Helden und der fehlende sportlichen Entwicklung auf dem Platz. Die Großen der letzten Jahre heißen Marc Wilmots, Marcelo Bordon, Ebbe Sand und Bennie Höwedes. Bei allem Respekt vor deren definitiv vorhandenen fußballerischen Qualitäten: Als „the next big thing“ in spielerischer Genialität ist jedoch kein Schalker der letzten 25 Jahre berühmt geworden. Es kann kein Zufall sein, dass seit Olaf Thon kein Spieler mit überragenden Spielmacherqualitäten die Mannschaft dauerhaft geprägt hat. Die Grätscher, Malocher, Renner, die Kämpfer und Underdogs hingegen schon. Mit Max Meyer haben wir seit Jahren das große deutsche Spielmacher-Talent in unseren Reihen. Noch ist sein Durchbruch auf Schalke nicht gelungen.

Reaktanz

Stellt euch mal vor, ihr arbeitet seit fünf Jahren beim gleichen Arbeitgeber. Da kommt jetzt zum fünften Mal in fünf Jahren ein neuer Chef und erzählt Dir, Du musst jetzt anders arbeiten, laufen, schießen, denken, reden. Max Meyer ist genau so ein Fall. Was der macht (meiner Meinung nach): Innerlich abschalten. Fußball nach Vorschrift. Er kann’s ja eigentlich  – siehe U21. Diese  Haltung, die innere Fast-Kündigung, zu verändern, ist mittlerweile ein Riesenproblem: Bei Spielern, aber auch bei den Angestellten. Man hat nicht unendlich viele Versuche für was Neues.

Und jetzt? In zwei Jahren zweite Liga?

Überall in der Liga merkt man ja, dass es die Dinos, die Traditionsvereine schwerer haben, als die agilen Start-ups a la Hoffenheim und Leipzig, die unbelastet ganz eigene Geschäftsmodelle der Finanzierung und Führungskulturen mitbringen. Der S04 ist aber immerhin ein mittelständischer Tanker mit 650 MitarbeiterInnen und 113 Jahren Firmentradition. Worin ist also die Hoffnung begründet, dass in zwei Jahren das Auswärtsspiel in Berlin nicht bei Union stattfindet?

„Helmut Kohl hat die Wiedervereinigung herbeigeführt“. „Meine Hausärztin verschreibt mir Rezepte, und heilen tut sie mich auch“. „Mein Chef gibt mir die Aufgaben, die ich zu erledigen habe“. „Der Vertrieb ist doch für den Umsatz verantwortlich!“ Diese Denkweisen nenne ich „dichotom“: Es unterteilt in „da oben“, und andere „da unten“. So funktionieren (leider) weite Teile unserer Gesellschaft, unserer Schulen, Familien und Parlamente. Dahinter steht oft genug die Hoffnung, dass jemand anderes die Verantwortung übernimmt . Das Problem ist, dass das mit der Realität nicht dauerhaft vereinbar ist, und erfolgreich ist das auch nicht. Denn es hindert Menschen daran, aktiv zu werden und „ihren Teil beizutragen“.

Warum hat das einen Platz in diesem Beitrag? Ich glaube, dass die Überwindung dieser Denkweise ein erster Schritt zur Lösung der Schalker Probleme sein könnte. Wer aufhört so zu denken, erwartet nicht mehr von einem neuen Trainer oder einem neuen Manager oder einem neuen Stürmer, dass sich Königsblau jetzt ganz schnell radikal ändert. Der sehr für mich sehr inspirierende Organisationsberater Niels Pflaeging beschreibt, wie sich Veränderungen in Organisationen wirklich durchsetzen können, mit einer wunderbaren Analogie: Wenn der Zustand „jetzt“ (also der Status Quo) wie schwarzer Kaffee ist, dann ist der Wandel ein Schuss Milch im schwarzen Kaffee. Es ist eigentlich ganz einfach, und es bedarf nur wenig, es ist aber nicht mehr rückgängig zu machen. Ich bin überzeugt, dass dieser Schuss Milch bereits in den Schalker Kaffee (dem Veltins?) gefallen ist. Mitbewohner Jahn beschreibt eindrücklich und klar, welche modernen Führungsprinzipien Christian Heidel schon nutzt und vorlebt in seinem Artikel https://halbfeldflanke.de/2017/06/kulturwandel-auf-schalke-von-fuehrung-motivation-und-christian-heidel/ .

Miteinander zu reden, statt übereinander!

Aber es ist eben nicht nur Heidel, auf den es ankommt. Schon bei Heldt und Breitenreiter konnte ich ein Menschenbild erkennen, dass zum Beispiel den Spielern eine intrinsische Motivation zusprach, meint: Jemand bewältigt „eine Aufgabe um ihrer selbst Willen. Beispiel: Ein Musiker spielt mit Begeisterung Gitarre (…) oder ein Verkäufer führt engagierte Gespräche mit Kunden, einfach weil es ihnen Spaß macht. Sie denken gar nicht lange darüber nach, warum sie das machen und welche Vorteile oder Belohnungen sie dafür bekommen.“ (Wikipedia). Das ist zum Beispiel sehr weit weg vom Menschenbild eines Felix Magath, denke ich. Der Autor Purps-Pardigol (!) und der Neurobiologe Gerald Hüther haben übrigens nachgewiesen, dass Schüler die besten Lernerfolge haben, wenn sie gerne zur Schule gehen. Nur eine banale Erkenntnis? Angestellte – so geht es bei den Autoren weiter – sind am produktivsten, wenn ihre „Verbundenheit“ zum Unternehmen hoch ist – und nicht, wenn sie viel Geld verdienen oder tolle Funktionen auf der Karriereleiter einnehmen.

All das scheint mir auf Schalke in den letzten Jahren etwas verloren gegangen zu sein: Der Grund, „wofür“ das alle eigentlich tun. Der Spaß. Das Underdog-sein. Die Zugehörigkeit zum geilsten Club der Welt. Und jetzt scheint aber wieder eine Bereitschaft da zu sein, sich mit Neuem auseinander zu setzen, sonst wäre der Mainzer Heidel nicht zu dieser Verantwortung auf Schalke gekommen. Vielleicht ist es jetzt manchmal wieder erlaubt, Bestehendes zu hinterfragen, gemeinsam an Lösungen zu arbeiten und sich gegenseitig zuzuhören? Ich hoffe das für den Verein, es liegt da wohl einiges im Argen. Es wird seinen Grund haben, wieso der von mir geschätzte Horst Held in seiner Abschieds-PK ein flammendes Plädoyer für (!) den FC Schalke gehalten hat. Wohlgemerkt: Einen Verein, der sich gerade von ihm getrennt hat.

Seine Aussage: Wenn im Verein begonnen würde, „mit einander zu reden, statt übereinander“, könne er  – der S04 – seine eigentliche Kraft erst entfalten. Hoffen wir, dass irgendwer im Verein rechtzeitig erkannt hat, dass es so wie zuletzt nicht lange weitergehen kann.

Quellen

Jenewein, W., „Das Klinsmann-Projekt“,  In: „Harvard Business Manager“, Juni 2008.

Purps-Pardigol, S., „Führen mit Hirn“, Campus, 2015.

 

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Christian

Christian

Nach der aktiven Karriere (Champions League-Teilnahme mit den Schäl Sick Rastellis) erfolgloser Demotivationstrainer an ostdeutschen Theatern. Jetzt Vertreter (u. a. von gebrauchten Interessen). Windows 98-Experte. Vater. Genosse. Ostfriese. Schalker. Kommunen-Koch.
Christian

4 Kommentare zu “Wie veränderungsfähig ist Schalke: Ein Schuss Milch im kühlen Veltins

  1. Wow, ein wirklich extrem lesenswerter Artikel! Ich denke auch, dass sich an der „Unternehmenskultur“ auf Schalke dringend was ändern muss. Warten wir mal weiter ab, ob Christian Heidel und seine Kolleginnen/Kollegen das hinbekommen. Und wir Fans auch unseren Teil dazu beitragen. Ich bin gespannt!

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